Vergil: Aeneis

Vergil: Aeneis

Lat./Dt. Übers. u. Hrsg.: Binder, Edith und Gerhard
Reclam Bibliothek. Leinen mit Schutzumschlag, Fadenheftung, Kapital- und Leseband. Format 12 x 19 cm. 883 S.
ISBN: 978-3-15-010668-6
34,90 €

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In seiner Aeneis hat Vergil unter Verwendung homerischer Motive die Geschichte des römischen Gründervaters Aeneas in vollendete Form gegossen – und damit nicht nur die Nationaldichtung der Römer, sondern das Vorbild aller lateinischen Epik geschaffen. Die Ausgabe in der "Reclam Bibliothek" bietet den lateinischen Originaltext und eine genaue und gut lesbare Prosaübersetzung, dazu einen umfangreichen Anhang. Als Besonderheit enthält die Ausgabe außerdem das als Fortsetzung gedachte 13. Buch des Renaissancedichters Maffeo Vegio.
Aeneis

Liber i 1. Buch
Liber ii 2. Buch
Liber iii 3. Buch
Liber iv 4. Buch
Liber v 5. Buch
Liber vi 6. Buch
Liber vii 7. Buch
Liber viii 8. Buch
Liber ix 9. Buch
Liber x 10. Buch
Liber xi 11. Buch
Liber xii 12. Buch

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Verzeichnis der Eigennamen
Karten, Pläne und Stammbaum
Literaturhinweise
Nachwort

Maffeo Vegio und sein 13. Aeneisbuch
Mafei Vegii Laudensis Aeneidos Liber XIII · Das 13. Buch der Aeneis
Vergil (Publius Vergilius Maro, 15. Oktober 70 v. Chr. Andes/Pietole bei Mantua – 21. September 19 v. Chr. Brundisium/Brindisi) gilt als bedeutendster römischer Dichter. Er stammt aus dem Dorf Andes bei Mantua, wo sein väterliches Landgut liegt. Bei der Landverteilung an die Veteranen rettete Octavian, der spätere Kaiser Augustus, Vergils Besitztümer und dessen Leben. Er gehörte mit anderen Dichtern wie Horaz, Properz und Varius zum Kreis um den Kunstförderer Maecenas, der in engem Kontakt zu Augustus stand. Seine ländliche Herkunft verarbeitet Vergil in einer Sammlung von zehn Hirtengedichten, den Eklogen, oder auch Bucolica genannt. Vergil widmet Maecenas aus freundschaftlicher Verbundenheit die Lehrgedicht-Sammlung Georgica, die in vier Büchern Wissen über den Landbau vermittelt. Sein bekanntestes Werk ist das Epos Aeneis. In diesem Auftragswerk für Augustus, das die Flucht des Äneas aus dem zerstörten Troja nach Latium beschreibt, gibt Vergil dem römischen Gründungsmythos eine programmatische literarische Form.

Die Übersetzer und Herausgeber:
Gerhard Binder ist Professor em. für lateinische Philologie an der Universität Bochum, Edith Binder ist Philologin. In über zehnjähriger Arbeit hat sich das Ehepaar Binder intensiv mit dem Text beschäftigt und eine Prosaübersetzung vorgelegt, die Lesekomfort und höchste philologische Qualität in sich vereint.

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