Shelley, Mary: Der letzte Mensch

Roman
Neuübersetzung
Übers. und Anm. von Irina Philippi
Durchges. und Nachw. von Rebekka Rohleder
Essay von Dietmar Dath
Geb. mit Schutzumschlag, Lesebändchen. Format 12,5 x 20,5 cm
587 S.
ISBN: 978-3-15-011328-8
26,00 €

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Die Welt im 21. Jahrhundert: Eine neuartige und tödliche Seuche breitet sich aus. Sie hat verheerende Auswirkungen auf die Menschheit, auf Wirtschaft und Politik. Über allen schwebt eine Frage: Was ist angesichts einer weltweiten Krise der öffentlichen Gesundheit zu tun?
Shelleys Roman von 1826, die allererste Dystopie der Weltliteratur, liest sich beklemmend gegenwärtig. Die Erzählung folgt Lionel Verney, der sich mit seiner Schwester und seinen Freunden zunächst in der jungen englischen Republik politisch engagiert. Sie machen sich auf nach Griechenland, und im Süden geraten sie erstmals in Kontakt mit einer neuartigen Pest, die sich nach und nach in Europa und Nordamerika ausbreitet. Bald herrschen in England apokalyptische Zustände. Den Freunden und ihren Familien bleibt nur die Flucht …
Erster Band
Einleitung | Kapitel 1 | Kapitel 2 | Kapitel 3 | Kapitel 4 | Kapitel 4[a] | Kapitel 5 | Kapitel 6 |
Kapitel 7 | Kapitel 8 | Kapitel 9 | Kapitel 10

Zweiter Band
Kapitel 1 | Kapitel 2 | Kapitel 3 | Kapitel 4 | Kapitel 5 | Kapitel 6 | Kapitel 7 | Kapitel 8 | Kapitel 9

Dritter Band
Kapitel 1 | Kapitel 2 | Kapitel 3 | Kapitel 4 | Kapitel 5 | Kapitel 6 | Kapitel 7 | Kapitel 8 | Kapitel 9 | Kapitel 10

Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Nachwort: Pest und Politik (Rebekka Rohleder)
Das Einzelherz verallgemeinern. Wie Mary Shelleys
Der letzte Mensch der Epoche ihr Schicksal wahrsagt
(Dietmar Dath)
Mary Shelley (1797–1851), englische Schriftstellerin der Romantik und Verfasserin von Frankenstein (1818), gilt als eine der berühmtesten Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Ihren Roman Der letzte Mensch hielt sie selbst für eines ihrer wichtigsten Werke.

Die Übersetzerin:
Irina Philippi ist freie Übersetzerin und lebt in Freisen.
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»Es ist, als hätte Mary losgeschrieben, um verlorene Träume zu erfüllen.«
(Wieland Freund, Die Literarische WELT, 03.04.2021)

»Eine literarische Abenteuerreise, die wir schaudernd genießen dürfen, denn wir blicken mit einiger Zuversicht in die Zukunft.«
(Andreas Puff-Trojan, ORF »Ex libris«, 28.03.2021)

»Mary Shelley: Die Frau, die zweimal Science-Fiction erfunden hat. […] Nicht allein, dass sie in Der letzte Mensch von einer weltweiten Pandemie erzählt, der nach und nach die gesamte Menschheit zum Opfer fällt, und ihre Geschichte am Ende unseres Jahrhunderts ansiedelt, macht sie zu einer Entdeckung oder Wiederentdeckung in unserer Zeit.«
(FAZ-Bücher-Podcast, 06.03.2021)

»Eine präzise, verdienstvolle Übersetzung – ergreifend und unter allen Umständen zeitlos gültig!«
(Florian Bissig, NZZ am Sonntag, 28.02.2021)

»Freundschaftskult, Dystopie, skeptische Sozialutopie und eine durch und durch literarisierte Kunstreligion werden von einer so idealistischen wie illusionslosen Schriftstellerin vermengt«
(Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2021)

»Die thematische Spannweite des Romans ist erstaunlich, die düstere Entschlossenheit, mit der hier die Vision vom Weltende ausgemalt wird, ist erschreckend, die emotionale Dramatik der Handlung, die sich immer wieder aufs Neue überbietet, wirkt zugleich aufwühlend und virtuos inszeniert. Auch Mary Shelley wusste schon, wie leicht Notstände den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerreißen können. Überhaupt wird dem heutigen pandemieerfahrenen Blick hier manches bekannt vorkommen – ein düster glänzender Roman.«
(Eberhard Falcke, Deutschlandfunk »Büchermarkt«, 22.02.2021)

»Das Buch zur Pandemie!«
(DIE ZEIT, 07.12.2020)