Schmücker, Reinold: Gibt es einen gerechten Krieg?

Schmücker, Reinold: Gibt es einen gerechten Krieg?

[Was bedeutet das alles?]
Originalausgabe
117 S.
ISBN: 978-3-15-014055-0
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Wer Krieg verhindern will, muss danach fragen, unter welchen Bedingungen Krieg moralisch gerechtfertigt wäre. Antwort darauf gibt die Theorie des gerechten Krieges, wenn man sie weiterentwickelt und neu interpretiert. Dann stellt sie uns nämlich einen überzeugenden Maßstab zur Verfügung, der es ermöglicht, die Illegitimität eines Krieges zu erkennen.
1. Gibt es einen gerechten Krieg?
Wonach die Frage fragt
Warum das Nachdenken über die Legitimität von Krieg wichtig ist
Völkerrecht und Moral gebieten nicht immer dasselbe

2. Ist Krieg prinzipiell illegitim?
Krieg ist kein generell erlaubtes Mittel der Politik
Krieg ist nicht kategorisch verboten
Zwischenfazit

3. Kann ein Angriffskrieg moralisch erlaubt sein?
Die Aktualität der Theorie des gerechten Krieges
Sechs notwendige Bedingungen der Legitimität eines Angriffskrieges
Wann ein Angriffskrieg moralisch erlaubt sein könnte

4. Gibt es einen Grund, der einen Angriffskrieg rechtfertigen kann?
Ist die Bestrafung von Unrecht ein rechtfertigender Grund?
Ist die Gefährdung von Bürgern des eigenen Staates ein rechtfertigender Grund?
Ist Prävention ein rechtfertigender Grund?
Ist die Durchsetzung einer humanen Wertordnung ein rechtfertigender Grund?
Ist die Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein rechtfertigender Grund?
Ist die Wiederherstellung eines Minimums politischer Ordnung ein rechtfertigender Grund?
Ist Nothilfe für Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein rechtfertigender Grund?
Wann ein Angriffskrieg moralisch erlaubt ist

5. Ein Einwand gegen die Legitimität humanitärer Interventionen

6. Illegal, aber legitim?
Die Völkerrechtswidrigkeit der »Operation Allied Force«
Wem gebührt der Vorrang – dem Recht oder der Moral?
Wie Staaten ein Gewissen haben können
Die Unverzichtbarkeit gerichtlicher Kontrolle des Handelns von Staaten
Die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung des Völkerrechts

7. Wie die Bedingung der legitimen Autorität für demokratische Staaten interpretiert werden sollte

8. Kann ein Angriffskrieg moralisch geboten sein?

Anmerkungen
Zum Autor
Reinold Schmücker, geb. 1964, ist Professor für Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Neben Büchern und Aufsätzen zur Ästhetik und Philosophie der Kunst hat er zur Ethik, zur Rechtsphilosophie und zur Politischen Philosophie publiziert. Sein Forschungsinteresse gilt insbesondere der Ethik der internationalen Beziehungen, der Ethik des Kopierens und des Zugangs zu kulturellen Gütern, der normativen Bedeutung des Verstreichens von Zeit sowie den Funktionen von Kunst und der Artefaktphilosophie.
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