Nutz, Maximilian: Lektüreschlüssel. Heinrich von Kleist: Penthesilea

Nutz, Maximilian: Lektüreschlüssel. Heinrich von Kleist: Penthesilea

83 S. 1 Abb.
ISBN: 978-3-15-015436-6
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Der Lektüreschlüssel erschließt Heinrich von Kleists Penthesilea. Um eine Interpretation als Zentrum gruppieren sich 10 wichtige Verständniszugänge:
* Erstinformation zum Werk
* Inhaltsangabe
* Personen (Konstellationen)
* Werk-Aufbau (Strukturskizze)
* Wortkommentar
* Interpretation
* Autor und Zeit
* Rezeption
* »Checkliste« zur Verständniskontrolle
* Lektüretipps mit Filmempfehlungen
* Raum für Notizen

Heinrich von Kleists 1808 erschienenes Trauerspiel Penthesilea bearbeitet einen Stoff aus der griechischen Mythologie: das tödliche Zusammentreffen zwischen dem Griechenhelden Achilles und der Amazonenkönigin Penthesilea auf dem Schlachtfeld vor Troja. Kleists grausames Drama bildet ein Gegengewicht zu den idealisierenden Antikevorstellungen seiner Zeit und wurde nach seinem Erscheinen heftig kritisiert und abgelehnt. Mit seinen 24 Auftritten von unterschiedlicher Länge und ohne Akteinteilung folgt Kleists Trauerspiel weder antiken noch zeitgenössischen Vorbildern; zudem nimmt die »verdeckte Handlung«, die über Boten oder Beobachter mitgeteilt wird, einen wesentlich größeren Raum ein als die direkte Handlung. Bis heute bezieht Kleists Penthesilea seine Wirkung aus der Anlage als psychologisches Seelendrama, in der Liebe und Hass, Erotik und Aggression aufs Engste verflochten sind.
Zu Heinrich von Kleist:
Heinrich von Kleist (18.10.1777 Frankfurt a. d. O. – 21.11.1811 zwischen Potsdam und Berlin am heutigen Kleinen Wannsee) bewegte sich in romantischen Dichterkreisen, seine bis heute modern wirkenden Dramen und Erzählungen entziehen sich allerdings schematischen Stil- und Epochenzuordnungen.