Platon: Timaios

Platon: Timaios.

Griech./Dt. Übers., Anm. u. Nachw.: Rehn, Rudolf; Paulsen, Thomas. 245 S.
ISBN: 978-3-15-018285-7
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Platons Spätwerk Timaios rekapituliert die philosophischen Konzepte der Vorsokratiker sowie die Errungenschaften der zeitgenössischen Astronomie, Mathematik, Medizin und Biologie. Die Schrift wurde teilweise mit Platons Philosophie überhaupt gleichgesetzt und diente Jahrhunderte lang als physikalisches Lehrbuch.
Platon (um 428 v. Chr. Athen – um 347 v. Chr. Athen) legte mit der Begründung der philosophischen Akademie in Athen einen Grundstein der systematischen abendländischen Philosophie. In seinen Schriften lässt Platon seinen Lehrer Sokrates zu Wort kommen. Die hierbei entstandenen, sehr charakteristischen Zwiegespräche sind als »Sokratische Dialoge« bekannt und behandeln jeweils ein Thema. Berühmt ist beispielsweise Phaidon mit Argumenten für die Unsterblichkeit der Seele. Sein Symposion dreht sich in Gestalt einer berühmt besetzten Denkrunde um Liebe und Schönheit. Platons Themen sind heute noch Anknüpfungspunkte für die philosophische Diskussion: So befasst sich seine Ideenlehre im Kern mit dem Vorhandensein von gesichertem Wissen. In Politeia erdenkt er sich einen Idealstaat zur Schaffung von Gerechtigkeit.

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