Heine, Heinrich: Elementargeister

Heine, Heinrich: Elementargeister

Hrsg.: Trabert, Florian
127 S.
ISBN: 978-3-15-019136-1
Als eine Art Antwort auf das berühmte Deutschland-Buch der Madame de Staël konzipierte Heinrich Heine ein dreiteiliges Projekt über deutsche Literatur (Die romantische Schule, ISBN 978-3-15-009831-8), deutsche Philosophie (Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland, ISBN 978-3-15-002254-2) und über deutsche Mythologie und Volksglauben – dieser dritte Teil erhielt in der selbständigen Publikation in Deutschland den Titel Elementargeister. Heine versucht hier, den interessierten Franzosen deutsche Sagen und Geistergeschichten näherzubringen, von Elfen, Nixen, Zwergen und Teufeln, und schließlich von marmornen Jungfrauen und Frau Venus selbst: das Buch schließt mit Heines Version der Tannhäuser-Sage.
Heinrich Heine (bis zur Taufe 1825: Harry H.; 13. 12. 1797 Düsseldorf – 17. 2. 1856 Paris) nimmt als Lyriker und Reiseschriftsteller zwischen Romantik und Vormärz sowie kulturell von Deutschland wie – seit 1831 in Paris lebend – von Frankreich geprägt eine unverwechselbare Stellung in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts ein. Ironie und politisches Engagement zeichnen sein literarisches Werk wie auch seine umfangreichen journalistischen Arbeiten aus.