Becker, Alexander: Platons »Politeia«

Becker, Alexander: Platons »Politeia«

Ein systematischer Kommentar
299 S.
ISBN: 978-3-15-019477-5
Philosophie ist eine Tätigkeit, kein Wissen, so Platon. Seine Politeia will den Leser entsprechend dazu verführen, selbst zu philosophieren und nicht bloß vorgefertigte Gedanken anderer passiv zu übernehmen.
Verhandelt wird in dem philosophischen Klassiker – unter der Hauptfrage, was Gerechtigkeit ist – nicht nur die Möglichkeit von Erkenntnis (im berühmten Höhlengleichnis), sondern auch Fragen nach Glück, Tugend, dem guten Staat oder dem Anspruch von Kunst und Dichtung.
Der systematische Kommentar rekonstruiert und diskutiert den Argumentationsgang und bietet auf diese Weise jede erforderliche Verständnishilfe für Schüler und Studenten.
Einleitung

Übersicht über den Aufbau der Politeia

Buch I
Vorbemerkung
Die Situation des Gesprächs (327a–328c)
Kephalos und Sokrates (328c–331b)
Polemarchos und Sokrates (331c–336a)
Thrasymachos und Sokrates I (336b–343a)
Thrasymachos und Sokrates II (343b–347e)

Buch II: Die Leitfrage (357a–369b)
Drei Alternativen (357a–358d)
Glaukon zur allgemeinen Auffassung der Gerechtigkeit (358e–362d)
Adeimantos zur allgemeinen Auffassung der Gerechtigkeit (362d–367e)

Buch II–III: Der Entwurf des Modellstaats und das Erziehungsprogramm
Vorspann zur Vorgehensweise (367e–369c)
Der Entwurf des Modellstaats (369d–373e)
Die Wächter (373e–376d)
Die Erziehung der Wächter (376d–412b)
Die Rolle der Dichtung in der Erziehung der Wächter (376e–398b)
Die Rolle der Musik in der Erziehung der Wächter (392c–403c)
Die Rolle der Gymnastik in der Erziehung der Wächter (403d–412b)
Auswahl der Herrscher und die Einführung des Drei-Stande-Modells (412b–417b)

Buch IV: Die Definition der Gerechtigkeit in Staat und Seele
Das Glück der Wachter (419a–427d)
Die Tugenden im Staat und die Definition der Gerechtigkeit (427d–434d)
Die Tugenden in der Seele (434d–445c)
Die Teile der Seele (434d–441c)
Die Bestimmung der Tugenden in der Seele (441c–445c)

Buch V–VI. Philosophen und Philosophenstaat
Frauen, Kinder und Philosophen im Modellstaat (449a–474b)
Was ist ein Philosoph? (474b–480a)
Wonach Philosophen streben (474b–476b)
Das Wissen der Philosophen (476b–480a)
Die Philosophen und der Staat, oder: Wer ist ein Philosoph? (484a–504a)

Buch VI–VII: Das Gute und die drei Gleichnisse
Der höchste Lehrgegenstand: Das Gute (504a–509c)
Einführung des Guten (504a–506e)
Das Sonnengleichnis (507a–509c)
Eine formale Theorie des Guten
Das Linien- und das Höhlengleichnis (509d–541b)
Das Liniengleichnis (509d–511e)
Das Höhlengleichnis und seine Auslegung (514a–518b)
Die Ausbildung des Philosophen (518b–541b)

Buch VIII–IX: Formen der Ungerechtigkeit in Staat und Seele
Vorbemerkung
Die Timokratie (545b–550b)
Die Oligarchie (550c–555a)
Die Demokratie (555b–562a)
Die Tyrannis (562a–576b)

Buch IX: Drei Beweise, warum der Gerechte glücklich ist
Vorbemerkung
Erster Beweis (577b–560c)
Zweiter Beweis (580d–583a)
Dritter Beweis (583b–587a)
Abschluss: Der Nutzen von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit (587b–592b)

Buch X: Dichtung und Unsterblichkeit
Vorbemerkung
Kritik der Dichtung (595c–608b)
Nachahmung (595c–598d)
Anwendung auf die Dichtung (598d–602c)
Wirkung der Dichtung auf die Seele (602c–608b)
Die Unsterblichkeit der Seele und das Schicksal der Seelen nach dem Tod (608c–621d)
Argumente für die Unsterblichkeit der Seele (608c–612a)
Der Lohn der Tugend im irdischen Leben (612a–614a)
Der Lohn der Tugend nach dem Tod: der Mythos von Er (614a–621d)

Literaturhinweise
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