Schiller, Friedrich: Wallenstein II. Wallensteins Tod

Schiller, Friedrich: Wallenstein II. Wallensteins Tod

Ein dramatisches Gedicht. 160 S.
ISBN: 978-3-15-000042-7
»Wallensteins Tod« ist der dritte Teil von Friedrich Schillers 1798/99 uraufgeführtem und im Jahr 1800 erschienenem dreiteiligen monumentalen Versdrama »Wallenstein«, dessen ersten beiden Teile »Wallensteins Lager« und »Die Piccolomini« sind. Angeregt durch historische Studien, die in sein Werk »Geschichte des Dreißigjährigen Krieges« (1790–92) mündeten, behandelt Schiller die letzten drei Lebenstage von Wallenstein, dem Herzog von Friedland, der ebenso schicksalhaft wie selbstverschuldet untergeht. Die Trilogie gilt als Inbegriff des klassischen Historiendramas, in dem Schillers klassische Dramenästhetik verwirklicht ist. Die fünfaktige Tragödie »Wallensteins Tod« bildet den inhaltlichen und formalen Höhepunkt des Werks.

Text in neuer Rechtschreibung. – Mit Anmerkungen von Kurt Rothmann.
Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.