Klopstock, Friedrich Gottlieb: Oden

Klopstock, Friedrich Gottlieb: Oden

Ausw. u. Nachw.: Schneider, Karl Ludwig. 184 S.
ISBN: 978-3-15-001391-5
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Klopstocks Oden zeigen in Sprache und Versmaß die Entfaltung einer nuancierten und kraftvollen Darstellung seelischen Empfindens. Dafür wurde er als Überwinder erstarrten poetischen Regelwerks unter anderem von Goethe, Schiller und Hölderlin gefeiert.
Oden an Fanny - Freundschaftsoden - Oden an Cidli - Religiöse Hymnen - Oden auf die toten Freunde - Huldigungsoden - Wintergedichte - Bardendichtung - Gedichte zum "Messias" - Oden über Sprache und Dichtung - Zeitgedichte - Erinnerungsoden der Spätzeit
Friedrich Gottlieb Klopstock (2.7.1724 Quedlinburg – 14.3.1803 Hamburg), Juristensohn, ist ein deutscher Schriftsteller und bedeutender Vertreter der Empfindsamkeit. Er geht 1736–39 auf das Gymnasium in Quedlinburg, besucht 1739–45 die Fürstenschule Schulpforta und studierte ab 1745 drei Jahre Theologie in Jena und Leipzig. In seinem Hauptwerk Der Messias beschreibt Klopstock in 20 Gesängen und rund 20.000 Hexametern die Passion Christi in ihrer Wirkung auf Zeugen und Beteiligte: 1748 veröffentlicht Klopstock die ersten drei Gesänge in den Bremer Beyträgen und wird schlagartig berühmt. Erst 15 Jahre später, im Jahr 1773, wird er die Dichtung vollenden. Dazwischen wird er 1750 von J. J. Bodmer nach Zürich eingeladen und folgt 1751 dem Ruf des dänischen Königs zur Vollendung seiner Dichtung nach Kopenhagen. Klopstock folgt seinem Freund und Gönner Bernstorff nach Hamburg, wo er sein Hauptwerk beendet und seinen Lebensabend verbringt. Neben zahlreichen Oden, Elegien, Epigrammen und Hymnen trat Klopstock als Erfinder neuer literarischer Formen hervor, etwa der stark lyrisch-geprägten Dramenform »Bardiet« (wie etwa Hermanns Schlacht, 1769), die in Hinwendung zur germanischen Vorzeit entsteht und das Seelische in den Fokus rückt.