Platon: Menon

Platon: Menon

Hrsg. u. Übers.: Kranz, Margarita. 125 S.
ISBN: 978-3-15-002047-0
4,80 €

inkl. MWSt., ggf. zzgl. Versandkosten
Versandkostenfrei in D ab einem Bestellwert von EUR 25

Lieferung zwischen Samstag, 07.12.2019, und Dienstag, 10.12.2019.

Informationen zu Bestellung, Vertragsschluss, Zahlung, Widerruf

Der Menon ist als »Programmschrift« für Platons Akademie bezeichnet worden, was insoweit richtig ist, als sich kaum ein Dialog besser als Einführung ins Platonische Philosophieren eignet. Er behandelt das Thema, ob Tugend lehrbar sei, was zunächst die Frage nach der Definition der Tugend aufwirft. Erörtert wird sodann das Problem des Lernens, welches als Wiedererinnern (Anamnesis) vorgestellt wird. Dabei beweist Sokrates seine Hebamlnenkunst (Maieutik).
Platon (um 428 v. Chr. Athen – um 347 v. Chr. Athen) legte mit der Begründung der philosophischen Akademie in Athen einen Grundstein der systematischen abendländischen Philosophie. In seinen Schriften lässt Platon seinen Lehrer Sokrates zu Wort kommen. Die hierbei entstandenen, sehr charakteristischen Zwiegespräche sind als »Sokratische Dialoge« bekannt und behandeln jeweils ein Thema. Berühmt ist beispielsweise Phaidon mit Argumenten für die Unsterblichkeit der Seele. Sein Symposion dreht sich in Gestalt einer berühmt besetzten Denkrunde um Liebe und Schönheit. Platons Themen sind heute noch Anknüpfungspunkte für die philosophische Diskussion: So befasst sich seine Ideenlehre im Kern mit dem Vorhandensein von gesichertem Wissen. In Politeia erdenkt er sich einen Idealstaat zur Schaffung von Gerechtigkeit.

Kunden kauften auch