Fontane, Theodor: Die Poggenpuhls

Fontane, Theodor: Die Poggenpuhls

Roman
Nachw.: Brinkmann, Richard
126 S.
ISBN: 978-3-15-008327-7
3,60 €

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Fontane gibt gerade in seinen »Zeitromanen« zu verstehen, dass für ihn das Inhumane dort anfängt, wo die Wandlung und Wandlungsbedürftigkeit der geschichtlichen Wirklichkeit nicht erkannt wird. Er sieht jedoch auch in einem uneingeschränkten Verwerfen des Bestehenden ein Element des Unmenschlichen. Von beiden Grundelementen ist die Erzählung von den Poggenpuhls getragen. Die Vereinigung von beidem ermöglicht die Synthese von hellsichtiger Kritik und Toleranz, von nüchterner Analyse und warmherzigem Verstehen.
Theodor Fontane (d. i. Henri Théodore F., 30.12.1819 Neuruppin – 20.9.1898 Berlin) arbeitete zunächst als Apothekergehilfe und unterrichtete Pharmazie in einem Berliner Krankenhaus, wandte sich dann aber der Schriftstellerei zu. Zu Anfang war er im Presseapparat der preußischen Regierung beschäftigt, seit 1860 arbeitete er als Zeitungsredakteur und Kriegsberichterstatter und schrieb auch Theaterkritiken. Als Schriftsteller wurde er zuerst durch Balladen bekannt. Erst in Alter von fast 60 Jahren begann er sein umfangreiches Romanwerk, das als Höhepunkt des realistischen Zeit- und Gesellschaftsromans gilt.