Fichte, Johann Gottlieb: Über den Begriff der Wissenschaftslehre oder der sogenannten Philosophie

Fichte, Johann Gottlieb: Über den Begriff der Wissenschaftslehre oder der sogenannten Philosophie

Hrsg. u. Einl.: Braun, Edmund. 117 S.
ISBN: 978-3-15-009348-1
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»Eine philosophische Betrachtung, die in diesem Problemhorizont ihren Gegenstand findet, hat die Erkenntnis selbst zum Objekt, die Begründung der Erkenntnis überhaupt, und dies heißt nichts anderes als die Begründung der Wissenschaft überhaupt. Mit der Wissenschaftslehre trifft Fichte daher ein Problem, das bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat, nämlich das der Möglichkeit von Wissenschaft überhaupt.« Edmund Braun
Einleitung des Herausgebers

Vorrede

Erster Abschnitt: Ueber den Begriff der Wissenschaftslehre überhaupt
§. 1. Hypothetisch aufgestellter Begriff der Wissenschaftslehre
§. 2. Entwicklung des Begriffs der Wissenschaftslehre

Zweiter Abschnitt: Erörterung des Begriffs der Wissenschaftslehre
§.3.
§.4. In wie fern kann die Wissenschaftslehre sicher seyn, das menschliche Wissen überhaupt erschöpft zu haben?
§.5. Welches ist die Grenze, die die allgemeine Wissenschaftslehre von der besondern durch sie begründeten Wissenschaft scheidet?
§.6. Wie verhält sich die allgemeine Wissenschaftslehre insbesondere zur Logik?
§.7. Wie verhält sich die Wissenschaftslehre als Wissenschaft, zu ihrem Gegenstande?

Dritter Abschnitt: Hypothetische Eintheilung der Wissenschaftslehre
§.8.

Vorrede zur zweiten Ausgabe

Beilagen
1) Recension von Schellings Schrift: Ueber die Möglichkeit einer Form der Philosophie überhaupt; von einem unbekannten Verfasser, herausgegeben von Iacob zu Halle, in den Annalen der Philosophie. I. 1795. 4 St.
2) Auszug aus der Recension meiner Schrift: über den Begriff der Wissenschaftslehre, und der Grundlage der W. L. verfaßt von Hrn. Prof. Beck zu Halle, (man sehe Forbergs Fragmente aus meinen Papieren S. 78 u. 80.) herausgegeben von Iacob, in den Annalen, I. 1795. St. 16. 17. 18.

Textkritische Bemerkungen
Anmerkungen
Bibliographie
Personenregister
Sachregister
Johann Gottlieb Fichte (19.5.1762 Rammenau – 29.1.1814 Berlin), Sohn eines Bandwebers, entwickelte sich zu einem zentralen Begründer des Deutschen Idealismus, nachdem sein Talent zufällig entdeckt und gefördert wurde. Er gehörte zu jenen Intellektuellen, die Jena zum Zentrum der philosophisch-literarischen Diskussion machten. Hier lehrten an der Universität Persönlichkeiten wie Friedrich Schiller, August Wilhelm Schlegel und Georg Wilhelm Friedrich Hegel, während sich unter den hier verkehrenden Dichtern und Denkern wie Ludwig Tieck, Novalis und den Schlegel-Brüdern die Strömung der Romantik herausbildete. Seinen Beitrag zur Frühromantik leistete Fichte mit Die Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre: Ausgehend vom sich und der Welt entfremdeten Menschen beginnt nach Fichte im schöpferischen ›Ich‹ ein Streben nach Einheit und Ganzheit.