Livius, Titus: Ab urbe condita. Liber XXI / Römische Geschichte. 21. Buch

Livius: Ab urbe condita. Liber XXI / Römische Geschichte. 21. Buch

(Der Zweite Punische Krieg I)
Lat./Dt.
Übers. u. Hrsg.: Blank-Sangmeister, Ursula
232 S.
ISBN: 978-3-15-018011-2
6,40 €

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Mit dem 21. Buch seiner "Römischen Geschichte" beginnt Livius die Schilderung des Zweiten Punischen Krieges, des "denkwürdigsten aller Kriege", wie er betont, denn "die Sieger waren den Katastrophen näher als die Besiegten". Inhalt des Buches ist Hannibals Siegeszug von Spanien (Sagunt) bis nach Norditalien (Schlachten am Ticinus und an der Trebia). Dazwischen liegt sein Alpenübergang, der als eine der größten Leistungen der Militärgeschichte angesehen wird.
Livius (Titus Livius, 59 v. Chr. Patavium/Padua – 17 n. Chr. Patavium/Padua) war ein römischer Geschichtsschreiber zu Zeiten Kaiser Augustus und Claudius. Über sein Leben ist, bis auf seine Freundschaft zu Augustus, wenig bekannt. Fragmentarisch überliefert ist nur sein ambitioniertes Hauptwerk Ab urbe condita (Römische Geschichte), das von der sagenhaften Gründung Roms bis zum Tod des Drusus, des Stiefsohns von Kaiser Augustus, die kompletten 700 Jahre römischer Geschichte umfasst. Behandelt werden zentrale Geschehnisse wie der Galliersturm, die Punischen Kriege gegen Karthago (darunter auch Hannibals Alpenüberquerung), der Römisch-Makedonische Krieg, die Gallische Eroberung durch Cäsar sowie der Römische Bürgerkrieg. Bewundert wurde Livius vor allem für seine lebendige Personencharakterisierung. Auch heute noch beziehen wir uns auf Livius, wenn wir von ihm geschaffene Redewendungen wie etwa »Das Glück ist den Tüchtigen hold« oder »Besser spät als nie« gebrauchen.