Livius, Titus: Ab urbe condita. Liber XXVI
Römische Geschichte. 26. Buch

Livius: Ab urbe condita. Liber XXVI / Römische Geschichte. 26. Buch

Lat./Dt. Übers. und Hrsg.: Blank-Sangmeister, U. 244 S.
ISBN: 978-3-15-018016-7
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Im 26. Buch seines Werkes berichtet Livius von den Ereignissen des Zweiten Punischen Krieges in den Jahren 211 und 210 v. Chr. Hannibal steht nun vor den Toren Roms, wendet sich aber überraschend nach Süditalien ab. Die militärische Situation bleibt offen, die moralische Waage jedoch neigt sich: Hannibals verheerende Feldzüge finden wenig Sympathien, während Scipio in Spanien römische Großmut demonstriert.
Livius (Titus Livius, 59 v. Chr. Patavium/Padua – 17 n. Chr. Patavium/Padua) war ein römischer Geschichtsschreiber zu Zeiten Kaiser Augustus und Claudius. Über sein Leben ist, bis auf seine Freundschaft zu Augustus, wenig bekannt. Fragmentarisch überliefert ist nur sein ambitioniertes Hauptwerk Ab urbe condita (Römische Geschichte), das von der sagenhaften Gründung Roms bis zum Tod des Drusus, des Stiefsohns von Kaiser Augustus, die kompletten 700 Jahre römischer Geschichte umfasst. Behandelt werden zentrale Geschehnisse wie der Galliersturm, die Punischen Kriege gegen Karthago (darunter auch Hannibals Alpenüberquerung), der Römisch-Makedonische Krieg, die Gallische Eroberung durch Cäsar sowie der Römische Bürgerkrieg. Bewundert wurde Livius vor allem für seine lebendige Personencharakterisierung. Auch heute noch beziehen wir uns auf Livius, wenn wir von ihm geschaffene Redewendungen wie etwa »Das Glück ist den Tüchtigen hold« oder »Besser spät als nie« gebrauchen.
Verdienstvolle zweisprachige Livius-Ausgabe.
Ianus