Dante Alighieri: Das Neue Leben

Dante Alighieri: Das Neue Leben

Übers.: Vormbaum, Thomas
111 S.
ISBN: 978-3-15-019216-0
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Dante Alighieri kennen wir als Dichter der Göttlichen Komödie, und wir kennen ihn als Verehrer Beatrices. In seinem Jugendwerk La vita nuovaDas Neue Leben erzählt er in Prosa und in Versen die Geschichte seiner großen Liebe.

Dante begegnet Beatrice zum ersten Mal, als er neun Jahre alt ist, und mit dieser Begegnung, so schreibt er, beginnt für ihn ein neues Leben: »Seither, sage ich, beherrschte Amor meine Seele«. Die Liebe aber bleibt unerfüllt und wird zur vergeistigten Liebe; nach Beatrices Tod wird er ihr in seiner Commedia im Paradies wiederbegegnen.
Das Neue Leben wird damit zur Grundlage für Dantes Hauptwerk.
Dante Alighieri (5./6.1265 Florenz – 4.9.1332 Ravenna), italienischer Schriftsteller und Politiker, etabliert mit seiner Divina Commedia (dt. Göttliche Komödie) das Italienische als Literatursprache. Dante entstammt einer dem niederen Adel angehörenden Familie und wird von Brunetto Latini in Florenz in Rhetorik und Philosophie unterrichtet. Ab 1285 ist Dante als Politiker in Florenz aktiv. 1302 wird er aus Florenz verbannt und muss ins Exil – er wird seinen Heimatort nie wieder betreten.
Dantes Liebe zur Volkssprache spiegelt sich in seinem literarischen Schaffen wider: Bereits sein in jungen Jahren entstandener, an der mittelalterlichen Tradition der Minnedichtung orientierter Roman La vita nuova (dt. Das erneuerte Leben) ist in ›Volgare‹ geschrieben – einer von der Hochsprache Latein abweichenden italienischen Umgangssprache, auch als ›Vulgärlatein‹ bekannt. Ab 1304 verfasst Alighieri mit De vulgari eloquentia libri duo (dt. Zwei Bücher über die Ausdruckskraft der Volkssprache) ein Plädoyer für den Gebrauch der italienischen Volkssprache. Überstrahlt wird Dantes Werk von seiner Commedia, an der er bis kurz vor seinem Tod arbeitet. In dieser bereist ein namenloser Ich-Erzähler unter der Führung des Dichters Vergil die Jenseitsreiche Inferno (dt. Hölle), Purgatorio (dt. Läuterungsberg) und Paradiso (dt. Himmel). Der Text ist von großem zeitgeschichtlichem Wert und erfreut sich einer breiten Rezeption in Kunst, Literatur, Film und Comic, seit 2010 existiert sogar eine Computerspiel-Adaption.
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