Schiller, Friedrich: Don Karlos. Textausgabe mit Kommentar und Materialien (Reclam XL)

Schiller, Friedrich: Don Karlos. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: Wald, Martin C.
Format: 11,4 x 17 cm
277 S. 6 Abb.
ISBN: 978-3-15-019234-4
5,40 €

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Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Schillers dramatisches Gedicht Don Karlos markiert in seinem Werk den Übergang vom Sturm-und-Drang-Drama zur Klassik. Vertrauen und Verrat sind die Leitmotive dieses höfischen Intrigenstücks, das Schiller zu einem politischen Kriminalfall gestaltet hat. Die Freundschaft zwischen dem Kronprinzen Don Karlos und dem Malteserritter Marquis Posa und ihre Sehnsucht nach politischer und persönlicher Freiheit im Weltreich Spanien Mitte des 16. Jahrhunderts scheitern an den Machtgelüsten ihrer Gegner, die selbst nur Marionetten einer allmächtigen Inquisition sind.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.


Weitere Informationen zur Reihe, eine Übersicht über alle XL-Titel und einen Blick ins Buch von Reclam XL Iphigenie auf Tauris
finden Sie hier.
Inhalt
Don Karlos


Anhang
1. Zur Textgestalt
2. Anmerkungen
3. Materialien
3.1. Leben und Zeit
3.1.1 Schillers Leben
3.1.2 Schiller als Bühnendichter
3.1.3 Zur Entstehungsgeschichte des Don Karlos
3.2 Stoff und Legende
3.2.1 Die Tragödie des historischen Don Carlos
3.2.2 Spaniens »Leyenda negra«
3.2.3 Schiller, Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung (1788)
3.3 Das politische Ideendrama
3.3.1 Robert Koall: »Das Drama dauert an«
3.3.2 Carl Schmitt: »Im Vorraum der Politik«
3.3.3 Rousseau: Die Entwicklung des Freiheitsgedankens im Contrat Social
3.3.4 Noch ein »Familiengemälde«: Ferdinand und der Präsident in Schillers Kabale und Liebe
3.3.5 Wolfgang Düsing: Don Karlos als utopischer Entwurf
3.4 Drama der Freundschaft? Kritik und Verteidigung
3.4.1 Marquis Posa ohne Maske
3.4.2 Aristoteles über die Freundschaft
3.4.3 Die Aufnahme des Don Karlos in Weimar
3.4.4 Zwei zeitgenössische Kritiken
3.4.5 Schiller, Aus den Briefen über Don Karlos (1788)
4. Literaturhinweise
Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.
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