Herbers, Klaus: Geschichte der Päpste in Mittelalter und Renaissance

Originalausgabe
268 S.
12 Abb. 4 Karten
ISBN: 978-3-15-019275-7
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Dieser Abriss spannt den Bogen von den ersten Nachfolgern Petri bis hin zu den Renaissancepäpsten, die bereits ihren festen Platz im Reigen der politischen Mächte hatten und als Förderer der Künste und ehrgeizige Bauherren in Erscheinung traten. Sie standen an der Spitze der einzigen europäischen Institution und waren in vielen Dingen Vorreiter für die weltlichen Mächte, nicht zuletzt in Bezug auf Schriftlichkeit, Rechtsprechung, Steuerverwaltung und Wahlsysteme. Der Papst als Machtfaktor, das Verhältnis zum Kaisertum, Schismen, Konzile und der Investiturstreit werden genauso thematisiert wie das spannungsreiche Verhältnis zwischen charismatischer Ausstrahlung und institutioneller Konsolidierung.
I. Zur Einführung: Petrus, der Fels – die Grundlagen des Papsttums

II. Das Zeitalter Papst Gregors I. (590–604) und die Folgen – die Wende von der Spätantike zum Mittelalter (590–715)

III. Von byzantinischer Herrschaft zum Bund mit den Karolingern (715–799)

IV. Karolingisches Kaisertum und päpstliche Vorrangansprüche in spätkarolingischer Zeit (799–882)

V. Von der formosianischen Epoche zur Kirchenreform (882–1046)

VI. Geistliche und weltliche Herrschaft im Konflikt? – Reformen und Widerstände (1046–1122)

VII. Institutionalisierung und Führungsansprüche (1122–1216)

VIII. Zwischen Staufern und Anjou (1216–1303)

IX. Exil oder Neuorientierung: das Avignonesische Papsttum (1303–1378)

X. Zwei oder drei Päpste? Vom Schisma zum Konziliarismus (1378–1449)

XI. Restauration, Humanismus, Renaissance – das Papsttum bis zur Kirchenspaltung

XII. Bilanz und Ausblick


Anhang
Karten
Papstliste
Quellen und Literatur
Abbildungsnachweis und Dank
Sachregister