Musil, Robert: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: Leis, Mario; Ladenthin, Volker
Format: 11,4 x 17 cm
274 S. 7 Abb.
ISBN: 978-3-15-019375-4
5,80 €

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Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, der erste Roman von Robert Musil, erzählt die Geschichte eines Internatsschülers: eine Geschichte über Gewalt, Sadismus und Homosexualität – und vor allem die Geschichte der Persönlichkeitsentwicklung und Wirklichkeitserfahrung eines Jugendlichen in einer autoritären Gesellschaft.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Anhang
1. Zur Textgestalt
2. Anmerkungen
3. Leben und Zeit
3.1 Einige Daten aus dem Leben Robert Musils
3.2 Historischer Kontext
3.3 Entstehung
4. Zeithorizont
4.1 Internat
4.2 Homosexualität
4.3 Gewalt und Sadismus
4.4 Kantlektüre
5. Selbstaussagen Musils
6. Rezeptionsgeschichte
7. Literaturhinweise
Robert Musil (6.11.1880 St. Ruprecht bei Klagenfurt – 15.4.1942 Genf) gehört zu den wesentlichen Protagonisten der literarischen Moderne. Sein verschlungener Lebensweg, der neben Militärdienst auch Studien in Maschinenbau sowie in Philosophie und Psychologie umfasst, prägt seine Literatur. Mittelpunkt seiner Werke ist das Ringen des modernen Individuums um Gewissheit und Bestimmtheit. In Die Verwirrungen des Zöglings Törleß stellt Musil der empirischen Weltdeutung eine psychologische gegenüber. Dieses Konzept wird im Mann ohne Eigenschaften weiter zugespitzt: Hier skizziert Musil das Bild des ›Möglichkeitsmenschen‹. Dieser reagiert auf ein Überangebot an zeitgleich vorhandenen Möglichkeiten überfordert, sodass er alles werden ›kann‹, doch niemals ›wird‹ und somit stets unvollendet bleibt. Dieses Romanvorhaben bleibt gleichermaßen unabgeschlossen.
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