Keller, Gottfried: Kleider machen Leute. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Keller, Gottfried: Kleider machen Leute. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: Pütz, Wolfgang
Broschiert. Format 11,4 x 17 cm
90 S. 1 Abb.
ISBN: 978-3-15-019378-5
3,60 €

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Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Das literarische Motiv des Hochstaplers, die Verdeckung des Seins durch den schönen Schein – dies dient Gottfried Keller zum Grundstoff seiner berühmten Erzählung Kleider machen Leute, in der er die Wende vom romantischen-haltlosen Schein zu einer lebensgerechteren Humanität vorführt.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.
Kleider machen Leute

Anhang
1. Zur Textgestalt
2. Anmerkungen
3. Leben und Zeit
4. Materialien
4.1 Literarische Vorbilder
4.2 Kleider machen Leute – ein Märchen?
4.3 Kleider machen Leute – ein Paradebeispiel des poetischen Realismus
4.4 Wenzel Strapinski – Bürger oder Künstler?
4.5 Kleidermacher und gemachte Leute
4.6 Bewusste Uneindeutigkeit – Zur Rolle des auktorialen Erzählers
4.7 »Dissonante Zeichen« – Das Ende der Erzählung als Erzählung einer Desillusion
4.8 Im Scheitern die Rettung – Das Ende der Erzählung als Erzählung einer Versöhnung mit der Welt
4.9 Kleider machen Leute – eine Novelle?
5. Literaturhinweise
Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich – 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman Der grüne Heinrich führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus Die Leute von Seldwyla verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.
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