Kafka, Franz: In der Strafkolonie. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Kafka, Franz: In der Strafkolonie.
Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: Ottiker, Alain
Broschiert. Format 11,4 x 17 cm
73 S. 3 Abb.
ISBN: 978-3-15-019401-0
3,60 €

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Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Kafkas Erzählung In der Strafkolonie entstand 1914, nach Beginn des Ersten Weltkriegs, und schildert den Besuch eines Forschungsreisenden auf einer exotischen Insel. Dort existiert ein Straflager, in dem eine monströse Hinrichtungsmaschine zum Einsatz kommt: Sie schreibt mit Eisennadeln in die Körper der Verurteilten, worin ihre Verstöße bestanden, und tötet sie so qualvoll. Dem Forschungsreisenden gelingt die Flucht von der Insel, zwei weitere Fliehende stößt er aber zurück, weil er sich nur als Beobachter, nicht als Eingreifenden versteht.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.
In der Strafkolonie

Anhang
1. Zur Textgestalt

2. Anmerkungen

3. Leben und Zeit
3.1 Kafkaeske Kunstfigur
3.2 Erinnerungen von Max Brod
3.3 Interview mit Klaus Wagenbach
3.4 Zur Zeit der Strafkolonien
3.5 Kafka und die literarische Moderne
3.6 Zeittafel

4. Entstehungsgeschichte
4.1 Peinlicher Briefwechsel
4.2 »Es ist da irgendwo ein Wurm…«
4.3 Die alternativen Enden in Kafkas Tagebuch

5. Frühe Rezeption
5.1 Ein Lüstling des Entsetzens
5.2 Blutgeruch im Lesesaal

6. Ein eigentümlicher Apparat
6.1 Andreas B. Kilcher: Strafen, Körper, Schreiben
6.2 Oliver Jahraus: Eine Schreibmaschine
6.3 Alexander Honold: Sprachliche Einverleibung

7. Der Erzähler Franz Kafka

8. Literaturhinweise
Franz Kafka (3.7.1883 Prag – 3.6.1924 Kierling bei Klosterneuburg) studierte nach dem Abitur Jura an der Deutschen Universität Prag und wurde 1906 promoviert. Im Brotberuf Versicherungsjurist widmete sich Kafka seiner schriftstellerischen Tätigkeit in der Regel nachts. Seine erste große Erzählung »Das Urteil« (1912) bedeutete den Durchbruch zu einem eigenen Erzählstil, der von präzise-realistischen Detailschilderungen und einer phantastisch-grotesken Verfremdung der Realität gekennzeichnet ist. Kafkas unverwechselbarer Stil wird mit dem eigens geprägten Begriff ›kafkaesk‹ beschrieben. Kafka starb im Alter von 40 Jahren an Tuberkulose.
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