Dretzke, Burkhard; Nester, Margaret : False Friends

False Friends. A Short Dictionary

Engl. Von Dretzke, Burkhard; Nester, Margaret
Originalausgabe
Niveau B2 (GER)
192 S.
ISBN: 978-3-15-019756-1
5,00 €

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False Friends sind Wörter, die gleich oder ähnlich klingen, aber ganz unterschiedliche Bedeutungen haben: »actual« ist nicht die Übersetzung von »aktuell«, »to become« ist nicht »bekommen« und ein »Dom« ist auch kein »dome«. In diesem kleinen Wörterbuch sind die 1500 wichtigsten False Friends zusammengestellt, mit Übersetzungen und Beispielsätzen – damit sie sich besser einprägen.

Englische Lektüre: Niveau B2 (GER)
Dretzke, Burkhard; Nester, Margaret Interview mit Burkhard Dretzke und Margaret Nester zu ihrem Buchprojekt False Friends

"False Friends" könnte der Titel eines Krimis sein. Tatsächlich verbirgt sich dahinter ein Wörterbuch. Worum geht es?

"False Friends" sind linguistisch zwar etwas ganz Seriöses, aber dennoch sehr spannend: Der Titel hat mit Sprachfallen zu tun, die aufgrund der Nähe von Wortformen in zwei Sprachen entstehen. Die ähnlichen Formen haben dabei nicht dieselbe Bedeutung. Bekannt sind ja u. a. become-bekommen, sensible-sensibel, fabric-Fabrik, furious-furios und oversee-übersehen. Unser Wörterbuch listet nun rund 1500 Fälle (mit Übungssätzen) auf, die man sich in Ruhe zu Gemüte führen kann.

Früher wurde man in der Schule gewarnt, an "false friends" zu denken, weil sich vielleicht sonst die falsche Verbindung einprägt. Sie stellen die "falschen Freunde" bewusst zusammen ...

... weil bei unseren Überlegungen die Language Awareness eine große Rolle spielt. Wir benutzen den kontrastiven Ansatz, um klar und deutlich auf Unterschiede aufmerksam zu machen, die den Lernenden oft gar nicht bewusst sind. Nicht umsonst finden sich in der Zielsprache bei Lernenden sehr viele 'fossilierte Fehler', da diese von vornherein eine falsche Form gelernt und sie dann durch ständigen Gebrauch gefestigt haben. Dem wirkt unser Ansatz entgegen.

Die Verwendung mancher "false friends" ist bisweilen (unfreiwillig) lustig, manchmal ist es peinlich. Kann es auch gefährlich sein?

Sprache kann immer gefährlich sein (ein Kollege von uns hat den Begriff "Language - the Loaded Weapon" geprägt). Aber Sprache dient natürlich erst einmal der Verständigung, und da sollte beim Gebrauch der Fremdsprache eine möglichst reibungslose Kommunikation angestrebt werden. Hier kommt es dann doch oft zu vermeidbaren Pannen. Ein Flugzeugmuseum, das in England einen double-decker bestellt, sollte sich nicht wundern, einen roten Doppeldeckerbus zu erhalten. Ansichtskarten mit dem Berlin Dome sind sprachlich genauso unakzeptabel wie die Übersetzung handy für das Mobiltelefon. Wenn Sie im englischsprachigen Raum mit scrupulous bankers zu tun haben, dann regen Sie sich nicht auf, es ist ein Segen für Sie. In den USA könnte es Heiterkeit auslösen, wenn Sie ein closet aufsuchen wollen, sehr peinlich ist es aber, wenn Sie douche mit Dusche verwechseln. Und von der Übersetzung von 'Kriminalroman' mit criminal roman bzw. criminal Roman (= kriminelle/r Römer/in) muss dringend abgeraten werden.
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