Schlaffer, Heinz: Geistersprache

Zweck und Mittel der Lyrik
204 S.
ISBN: 978-3-15-020351-4
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Der Dichtung bzw. der Lyrik kommt seit der Antike immer eine bestimmte Aufgabe zu: Anrufung der Götter etwa, Erntedank, Beschwörung oder Liebeszauber. Letztlich aber ist Lyrik, so Heinz Schlaffer, immer Ansprache des Übernatürlichen. Um das zu können, muss Lyrik auf bestimmte Weise gebaut sein, muss bestimmte Mittel verwenden wie Rhythmus, Reim und bestimmte Wortfiguren wie etwa Metaphern. Wie sie das macht, entwickelt Schlaffer in einem farbigen Streifzug durch die Geschichte der Gattung von der Antike bis heute und zeigt Lyrik so in neuem Licht.
Einleitung
1 Anrufung
2 Gaben
3 Die andere Sprache
4 Namen
5 Tanzen und Singen
6 Wiederholung
7 Fest
8 Gemeinschaft
9 Aneignung
10 Übereinstimmung
11 Zauber
12 Liebeszauber
13 Dichter
14 Nachleben
15 Literatur
16 Ohne Zweck und Mittel
Hinweise
Heinz Schlaffer, geboren 1939, ist emeritierter Professor für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart Er schrieb zahlreiche Bücher, so über die Lyrik Mörikes, der Droste und Liliencrons, über den zweiten Teil des Goetheschen Faust oder den Stil Nietzsches. Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch seine Kurze Geschichte der deutschen Literatur bekannt.