Shakespeare, William: Der Sturm

Shakespeare, William: Der Sturm

Übers. von August Wilhelm Schlegel
Hrsg. von Dietrich Klose
101 S.
ISBN: 978-3-15-000046-5
4,00 €

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»Wer ist Prospero, und was bedeutet sein Stab? Warum verbindet er Wissen mit Magie, und welcher ist der Sinn seiner Konfrontation mit Caliban? Warum verzichtet Prospero auf seinen Zauberstab und wirft sein Buch ins Meer? Warum kehrt er wehrlos in die menschliche Welt zurück? In kaum einem andern Meisterwerk Shakespeares wurde die Antinomie zwischen der Größe des menschlichen Verstandes einerseits und der Grausamkeit der Geschichte und Zerbrechlichkeit der moralischen Ordnung andererseits so heftig zum Ausdruck gebracht wie im Sturm
Jan Kott
William Shakespeare (23.4.1564 in Stratford – 23.4.1616 in Stratford) gehört neben Christopher Marlowe und Ben Jonson zu den maßgeblichen Protagonisten des Elisabethanischen Theaters. Der Sohn eines Handschuhherstellers besucht eine Lateinschule und beginnt mit seiner Mitgliedschaft bei den Lord Chamberlain’s Men (später King’s Men) seine Karriere als Schriftsteller, Lyriker und Schauspieler. Ab 1599 ist Shakespeare Teilhaber des Globe Theaters in London. 1612 zieht er zurück in seine Heimatstadt Stratford, wo er seinen Lebensabend verbringt. Neben 154 Sonetten und Versdichtungen werden ihm 38 Dramen zugeschrieben, die er in einem Zeitraum von 21 Jahren zu Papier bringt. Bekannt sind Geschichtsdramen, wie etwa Julius Cäsar (Julius Caesar), Heinrich V. (King Henry V) oder Richard III. Daneben stehen Komödien wie Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream) oder Viel Lärm um nichts (Much ado about nothing) oder Tragödien, wie Macbeth, Othello, Hamlet und König Lear (King Lear). In Romeo und Julia (Romeo and Juliet) schuf Shakespeare eines der populärsten Liebespaare der Theatergeschichte.