Übersicht über aktuelle Veranstaltungen

Vortrag von Hans-Peter Kunisch

17.02.2026 17:30 Uhr Bard College Annandale-On-Hudson

Die brisanten Briefe des Dichters

In den Briefen, die Rilke insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg mit der jungen Mailänder Fürstin Aurelia Gallarati-Scotti wechselte, offenbart der Dichter eine noch immer wenig bekannte und gern verdrängte Seite: Er zeigt offen Sympathien für den italienischen Faschismus und autoritäre Regime – Gallarati-Scotti widerspricht ihm mit humanistischer Klarheit, woraufhin sich Rilke nur noch tiefer verrennt.
Hans-Peter Kunisch gelingt in seiner Biografie mit erzählerischen Mitteln eine brillante Analyse, die das Werk eines der bekanntesten deutschen Dichter und seine politischen Überzeugungen in einen neuen Kontext stellt.

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Rilke-Symposium mit Hans-Peter Kunisch

18.02.2026 14:00 Uhr Rutgers University New Brunswick

Die brisanten Briefe des Dichters

In den Briefen, die Rilke insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg mit der jungen Mailänder Fürstin Aurelia Gallarati-Scotti wechselte, offenbart der Dichter eine noch immer wenig bekannte und gern verdrängte Seite: Er zeigt offen Sympathien für den italienischen Faschismus und autoritäre Regime – Gallarati-Scotti widerspricht ihm mit humanistischer Klarheit, woraufhin sich Rilke nur noch tiefer verrennt.
Hans-Peter Kunisch gelingt in seiner Biografie mit erzählerischen Mitteln eine brillante Analyse, die das Werk eines der bekanntesten deutschen Dichter und seine politischen Überzeugungen in einen neuen Kontext stellt.

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Vortrag & Musik mit Marcus S. Kleiner

27.02.2026 19:00 Uhr schmitz. die Buchhandlung Essen

Streets of Minneapolis und die politische Stimme einer Nation

USA – Streets of Minneapolis: Bruce Springsteen veröffentlicht ein Protestlied gegen die ICE-Einsätze. Der Boss meldet sich zurück mit einer neuen Hymne, die die Debatte über Migration, Polizeigewalt und Staatsgewalt neu entfacht. In dem Song richtet er sich gegen Trumps Privatarmee, erinnert an die Mordopfer der ICE-Einsätze Alex Pretti und Renée Good und ruft zur Solidarität auf. Ein Aufschrei gegen Rechtsruck, Rassismus und staatliche Härte in den USA unter Trump. Gegen Abschottung, für Demokratie und Menschenwürde. Eine Ballade aus dem Herzen der amerikanischen Städte, die zeigt, wie Protestmusik wieder Politik macht. Streets of Minneapolis wird zur nationalen Debatte – über Rechte, Gerechtigkeit und die Frage, wem dieses Land gehört. 

Marcus S. Kleiner, Autor der Künstlerbiografie „Bruce Springsteen“ in der 100-Seiten-Reihe von Reclam, nimmt uns mit auf eine Reise in die USA unter Trump, durch die politischen Protestsongs von Bruce Springsteen, durch den American Dream von Springsteen und tief ins Herz der Finsternis der USA unter Trump. 
Jan Bierther begleitet den Abend musikalisch und gibt uns einen weiteren Eindruck in die wichtigsten Songs Springsteens.

Eintritt: € 10,-

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Konzertlesung mit Agnes Imhof

01.03.2026 11:00 Uhr QuäkerHaus Bad Pyrmont

Krieg dem Kriege und ein Leben für den Frieden

Ernst Friedrich (1894–1967) führte ein Leben, in dem sich die die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts spiegelt. Vom Kleinbürger, der sich als Arbeiterkind ausgab, zum Anarchopazifisten, vom Schauspieler zum Gründer des ersten Antikriegsmuseums: Friedrichs Weg führte ihn durch die Grauen des Ersten Weltkriegs und die Wirren der Weimarer Republik, der Nazizeit und ins Exil.
Agnes Imhof schildert seine Biografie so fesselnd wie eindrücklich und beleuchtet seinen unermüdlichen Kampf für Frieden und Freiheit, den er mit politischem Engagement und einzigartigem Lebensmut verband.

Diese Lesung untermalt Agnes Imhof mit Friedensliedern jener Zeit, begleitet von Barbara Dembowsi am Flügel.

Eintritt frei, um Spende wird gebeten.

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Rilke-Abend von Clemens J. Setz

03.03.2026 18:00 Uhr Alte Feuerwache Mannheim

Und hinter tausend Stäben – Welche Welt?

Rainer Maria Rilke als Santa Claus?! Ernst, heiter und bedrohlich zugleich? Mit diesem Bild beginnt der österreichische Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz seine Rilke-Biographie. Das klingt doch mal nach einem anderen Blick – und den braucht es! Denn 2025 jährt sich nicht nur Rilkes 150. Geburtstag, sondern 2026 auch sein 100. Todestag.

Wie kann das gehen? Nun, man frage Clemens J. Setz und Barbara Auer, ob sie sich der Sache annehmen würden. Und siehe da: Sie fördern einiges an Merkwürdigkeiten zutage. Großes und Kleines aus dem Leben des Rainer Maria Rilke und vor allem aus dem Bergwerk seiner Texte und deren Betrachtungen durch die Außenwelt. Für den Mannheimer Abend hat Clemens J. Setz aus Rilkes Gedichten, Briefen und Prosa Passagen ausgewählt und arrangiert. Barbara Auer wird sie lesen, mit ihrem hinreißend einfühlsamen Sinn für die komischen und traurigen Seiten des allzu menschlichen Lebens, das Rainer Maria Rilke in Sprache fasste und selbst lebte.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Lesen.Hören Literaturfests.

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Vortrag und Gespräch mit Ruben Zimmermann

05.03.2026 19:30 Uhr Secontique Schwäbisch Hall

Von der Freiheit des Verzichtens

Verzicht – das klingt erst einmal wenig attraktiv. Man denkt an Verbote und Entbehrungen, an Verlust anstatt an Lust. Man denkt an das Aufgebenmüssen von vielem, was das Leben angenehm und schön macht. Im Bereich des Politischen kann der Verzicht zum Kampfbegriff werden.
Ruben Zimmermann plädiert dafür, das Verzichten als individuell und sozial wertvolle Handlungsweise zu verstehen. Der freiwillige Verzicht unterscheidet sich vom auferlegten Verbot und bietet Chancen. Denn Verzicht ist seinem Wesen nach von Freiheit und Freiwilligkeit gekennzeichnet.
Prof. Dr. Ruben Zimmermann, wird für seinen Vortrag und das Gespräch mit ihm live aus Mainz zugeschaltet. Er wird insbesondere das Fasten und den Konsumverzicht thematisieren.

Eintritt: € 8,-

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Gespräch mit Claudia Kemper

10.03.2026 18:30 Uhr VHS-Forum im Museum am Neumarkt Köln

Zum internationalen Frauentag

Historikerin Dr. Claudia Kemper diskutiert die Komplexität von Geschlechterordnung und Gewalt und wie diese sich fortsetzt, wenn die Gewalt längst beendet ist oder weit entfernt stattfindet.

Nach ihrem Input wird Claudia Kemper mit Dr. Monika Hauser diskutieren. Hauser ist Gynäkologin und Gründerin der in Köln ansässigen und international agierenden Frauenorganisation medica mondiale, die sich gegen die allgegenwärtige sexualisierte Kriegsgewalt gegen Frauen einsetzt. Sie fordert: Frauenrechtsorganisationen und Aktivist*innen müssen politisch gestärkt und bei Verhandlungen und Wiederaufbau beteiligt sein.

Mit beiden Referentinnen führt an diesem Abend die Kölner Journalistin Alexandra Eul das Gespräch.

Eintritt kostenlos.

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Lesung und Gespräch mit Carsten Gansel

21.03.2026 19:00 Uhr Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Buchpremiere im Rahmen des Lesefests „Halle liest mit“ mit dem Autor Carsten Gansel im Gespräch mit Stephan Pabst

Als die DDR unterging, kam es zur Demontage der ostdeutschen Literatur. Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Autor*innen wurden pauschal als „staatsnah“ oder „-fern“ eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt – mit traumatischen Folgen. Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird und wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen.

Eintritt frei.

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Buchpremiere mit Carsten Gansel

26.03.2026 19:30 Uhr Uwe-Johnson-Bibliothek Güstrow

Wie die Literatur der DDR verschwand

Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.

Eintritt: € 5,- / 3,- VVK

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Interdisziplinäre Konferenz mit Rainer Mühlhoff

27.03.2026 09:00 Uhr Universität Konstanz

Das Gespenst des Faschismus

Die Konferenz untersucht die aktuelle politische Lage mit dem Ziel zu klären, ob die Begriffe Populismus, Autoritarismus, Rechtsextremismus oder Faschismus zum Verständnis unserer Gegenwart angemessen sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen konzentrieren sich auf vier zentrale Forschungsbereiche: den historischen Vergleich politischer Konstellationen, Mediennutzung und deren politische Wirkung, rassistische und antifeministische Feindbilder sowie die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Zukunft.

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