Aristoteles: Der Staat der Athener

Aristoteles: Der Staat der Athener

Übers. u. Hrsg.: Dreher, Martin
128 S.
ISBN: 978-3-15-003010-3
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Der Staat der Athener, auf einem Papyrus überliefert, gehört zu den wichtigsten Quellen über die Geschichte und Verfassung Athens. Behandelt wird im historischen Überblick die Zeit von (vor) Solon bis zur Herrschaft der Dreißig (Ende des 7. Jahrhunderts bis 403 v. Chr.); dem schließt sich die detaillierte Beschreibung der Institutionen und Amtsträger in der Entstehungszeit der Schrift (335-322 v. Chr.) an. Die Verfasserschaft des Aristoteles ist zwar umstritten, kein Zweifel besteht aber an der Bedeutung des Dokuments für die Geschichtswissenschaft.
Aristoteles, 384 v. Chr. in Stagira (Thrakien) geboren und 322 v. Chr. dort gestorben, gehört zu den bedeutendsten Philosophen überhaupt. Er lebte und studierte in der Platonischen Akademie in Athen, verfasste dort die ersten Werke und begann seine Lehrtätigkeit. Nach Platons Tod im Jahr 347 v. Chr. verließ er Athen und arbeitete u. a. mit Theophrast in Mytilene. Er wirkte auch als Erzieher des makedonischen Thronfolgers Alexander (der Große) in Pella. 335/334 v. Chr. kehrte er nach Athen zurück und unterrichtete im Lykeion. Zu Beginn des Jahres 322 v. Chr. ging er in seinen Geburtsort Stagira zurück, wo er im selben Jahr starb. Aristoteles ist Urheber einer großen Anzahl wirkungsmächtiger Ideen und Theorien im ganzen Bereich der Philosophie und Naturwissenschaften.