Kant, Immanuel: Die Metaphysik der Sitten

Kant, Immanuel: Die Metaphysik der Sitten

Hrsg. u. Einl.: Ebeling, Hans
408 S.
ISBN: 978-3-15-004508-4
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Das 1797 erschienene Werk besteht aus zwei Teilen, der »Rechtslehre« und der »Tugendlehre«. Privatrecht, öffentliches Recht und Völkerrecht gründen sich auf das Recht der Freiheit, das allen Menschen zukommt. Die Tugendlehre bezweckt die Beförderung der individuellen Vollkommenheit in körperlicher, geistiger und moralischer Hinsicht sowie die Mehrung des Glücks der Gemeinschaft. Wie das geschehen kann, läßt sich lehren und lernen.
Immanuel Kant (22.4.1724 in Königsberg [Preußen] – 12.4.1804 Königsberg [Preußen]) revolutionierte mit seiner Kritik der reinen Vernunft die abendländische Philosophie. Populär wurde seine Maxime der ›Aufklärung‹, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Seine Erkenntnistheorie betont die Subjektivität des Menschen in seinem Streben nach objektiver Wahrheit. In seiner Kritik der praktischen Vernunft proklamiert er ein uneingeschränktes Gesetz moralisch-ethischen Zusammenlebens. Diese Pflichtethik lässt sich in seinem als ›Kategorischer Imperativ‹ bekannten Prinzip zusammenfassen. Die Kritik der Urteilskraft vereint die Disziplinen der Ästhetik und Naturphilosophie. Aus der Prämisse, dass die Natur aus einem schöpferischen genialen Akt entstanden ist, erhebt er die Natur zum Vorbild jeglicher Kunst.