Mörike, Eduard: Gedichte

Mörike, Eduard: Gedichte

Ausw. u. Nachw.: Zeller, Bernhard
176 S.
ISBN: 978-3-15-007661-3
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Eduard Mörike (8.9.1804 Ludwigsburg – 4.6.1875 Stuttgart), evangelischer Theologe, Lyriker und Übersetzer, wird der zwischen Romantik und Realismus angesiedelten Schwäbischen Schule zugeordnet. Mörike besucht das Gymnasium in Ludwigsburg, ab 1817 das Gymnasium illustre in Stuttgart und studiert Theologie in Urach (1818–22) und in Tübingen (1822–26). Danach arbeitet er als Vikar und Pfarrverweser in kleineren Ortschaften, ab 1834 ist er Pfarrer in Cleversulzbach. Mörike, der sich mehr für Literatur als für seine Pfarrertätigkeit interessiert, lässt sich 1843 frühpensionieren und lehrt einige Jahre Literatur am Katharinenstift in Stuttgart. 1852 erhält er in Tübingen die Ehrendoktorwürde, 1856 den Titel eines Professors. Im selben Jahr lädt der König Mörike zu einer Audienz. Mörike wechselt noch mehrmals den Wohnort, verlässt dabei aber niemals das Schwabenland. Er verlebt seine letzten Jahre in Stuttgart.
Mörike malt in seinem Künstlerroman Maler Nolte ein widersprüchliches Bild lebensmüden Künstlertums – ein Motiv, wie es später auch beispielsweise bei Thomas Mann zu finden ist. Maßgeblich für dieses der romantischen Romanpoetik folgende Werk ist der Einsatz symbolhafter Gedichte etwa Der König von Orplid oder Der Feuerreiter. In seinem Märchen Das Stuttgarter Hutzelmännlein verknüpft Mörike diverse Motive der Märchen- und Sagenwelt zu einer phantastischen Geschichte. Sein letzter Roman Mozart auf der Reise nach Prag schildert liebevoll einen fiktiven Tag im Leben des Künstlers Wolfgang Amadeus Mozart.