Aristoteles: Die Kategorien

Aristoteles: Die Kategorien

Gr./Dt. Hrsg. u. Übers.: Rath, Ingo W. Bibl. erg. Aufl. 2009. 119 S.
ISBN: 978-3-15-009706-9
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Die im Organon als erste überlieferte Schrift mit dem Titel »Kategorien« ist zugleich die erste der logischen Schriften des Aristoteles. Logik ist für Aristoteles Werkzeug des wissenschaftlichen Denkens, sie bildet das Fundament für seine (und jede Art von) Metaphysik. Ausgangspunkt ist die Sprache. Das Buch behandelt Aussageformen von sprachlichen Ausdrücken, die in die berühmten zehn »Kategorien« eingeteilt werden.
Aristoteles, 384 v. Chr. in Stagira (Thrakien) geboren und 322 v. Chr. dort gestorben, gehört zu den bedeutendsten Philosophen überhaupt. Er lebte und studierte in der Platonischen Akademie in Athen, verfasste dort die ersten Werke und begann seine Lehrtätigkeit. Nach Platons Tod im Jahr 347 v. Chr. verließ er Athen und arbeitete u. a. mit Theophrast in Mytilene. Er wirkte auch als Erzieher des makedonischen Thronfolgers Alexander (der Große) in Pella. 335/334 v. Chr. kehrte er nach Athen zurück und unterrichtete im Lykeion. Zu Beginn des Jahres 322 v. Chr. ging er in seinen Geburtsort Stagira zurück, wo er im selben Jahr starb. Aristoteles ist Urheber einer großen Anzahl wirkungsmächtiger Ideen und Theorien im ganzen Bereich der Philosophie und Naturwissenschaften.