Cicero, Marcus Tullius: Gespräche über Freundschaft, Alter und die Freiheit der Seele

Cicero: Gespräche über Freundschaft, Alter und die Freiheit der Seele

Jubiläumsausgabe
Übers. und Hrsg.: Giebel, Marion
Geb. Format: 9,6 x 14,8 cm
198 S.
ISBN: 978-3-15-011124-6
10,00 €

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Was macht wahre Freundschaft aus? Müssen wir uns vor dem Alter fürchten – oder bietet es vielleicht sogar Vorteile? Was erwartet uns nach dem Tod? Gibt es eine Existenz jenseits des irdischen Lebens? Cicero hat sich in verschiedenen Schriften mit diesen Fragen auseinandergesetzt, die auch nach 2000 Jahren noch jedermann angehen.
Der bisher nur in der Reclam Bibliothek greifbare Band bietet zentrale Texte des Denkers und Staatsmanns zu diesen Fragen in Übersetzung: die Dialoge Laelius über die Freundschaft, Cato über das Alter sowie Scipios Traum, die berühmte Passage aus Ciceros Schrift über den Staat.
Laelius – Über die Freundschaft
Cato der Ältere – Über das Alter
Scipios Traum

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Verzeichnis der Eigennamen
Zeittafel
Literaturhinweise
Nachwort
Cicero (Marcus Tullius Cicero, 3. Januar 106 v. Chr. Arpinum – 7. Dezember 43 v. Chr. Caieta), Anwalt, Dichter und Philosoph, kam aus der Provinz und legte in Rom aufgrund seines rednerischen Talents eine politische Blitzkarriere hin. So brachte er es ›suo anno‹ – zum frühestmöglichen Zeitpunkt für dieses Amt – zum Konsul. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig: Als Politiker ruft er in den Philippischen Reden zur Verteidigung gegen den Makedonischen König Philipp auf oder beendet etwa durch seine Reden In Catalinam (Reden gegen Catalina) die Catalina-Verschwörung. Für Letzteres wurde er mit dem Ehrentitel Pater patriae (Vater des Vaterlandes) belohnt. In Werken wie De re publica (Vom Staat) und De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) widmet er sich der politischen Philosophie. Daneben existieren auch Verteidigungsreden wie etwa Pro Archia Poeta, in der er dem Dichter Archias durch seine beherzte Verteidigung das Bürgerrecht erhält. Von den einen als größter Redner seiner Zeit gefeiert, machte er sich zahlreiche politische Feinde – seine Feindschaft zu Antonius kostete ihn letztendlich das Leben.
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