Leidinger, Hannes: Der Russische Bürgerkrieg 1917–1922

Originalausgabe
Klappenbroschur. Format 15 x 21,5 cm
159 S. 68 Abb. 11 Karten
ISBN: 978-3-15-011308-0
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Die Herrschaft von Nikolaus II. endete mit der Februarrevolution 1917. Das Zarenreich ging unter. In den folgenden Machtkämpfen entfaltete sich erschreckende Gewalt, die alle Regionen und Gesellschaftsgruppen des Imperiums betraf. In der opferreichen Zeit der »Übergangswirren«, aus denen die kommunistische Sowjetunion hervorgehen sollte, standen sich unterschiedliche Parteien, Ideologien, nationale Kräfte, soziale Schichten und ausländische Interventionsmächte gegenüber.
Neben den politischen und militärischen Entwicklungen zeichnet das Buch auch das Alltagsleben der Menschen in der Katastrophe nach. Was unter der Bezeichnung »Russischer Bürgerkrieg« bekannt ist, bedarf einer grundlegend anderen Charakterisierung.

Die Reihe Kriege der Moderne, herausgegeben vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellt die wichtigsten militärischen Konflikte des 19. und 20. Jahrhunderts nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen vor und erläutert ihre geschichtlichen Ursachen und politischen Folgen.
1 Höllenszenen

2 Das Konfliktgemenge
Die letzten Jahre des Zarenreiches
Autoritätsverlust und Machtwechsel
Föderalismus, Autonomie, Separatismus
Die Intervention der Mittelmächte
Die Intervention der Alliierten
Die internen Konflikte und die Probleme der Weißen
Die Stabilisierung der bolschewistischen Herrschaft

3 Waffengänge und Wendepunkte
Grundlinien
Anfänge des »Bürgerkrieges«
Die militärische Rolle der ausländischen Mächte
Die großen Offensiven
Staaten- und Nationalitätenkämpfe
Der lange Weg zur Ruhe

4 Leben in der Katastrophe
Der Tod in Zahlen
Der große Rausch
Verfall, Elend, Hunger
»Wir und die Anderen«
Der Aufbau der neuen bolschewistischen Macht
Feindbild Religion
Die »alte Welt«
Ist-Zustand und Zukunftsperspektiven

5 Zusammenfassung und Ausblick
Laboratorium der Gewalt – Konglomerat der Konflikte
Begriffe und Definitionsversuche
Der Sieg der Roten und die Folgen des »Bürgerkrieges«

Anhang
Zeittafel
Literaturhinweise
Abbildungsnachweis
Personenregister
Hannes Leidinger, geb. 1969, ist Dozent am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und Leiter der Wiener Außenstelle des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung. Zahlreiche Forschungsprojekte und Veröffentlichungen zur Geschichte Mittel- und Osteuropas im 19. und 20. Jahrhundert.
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