Gryphius, Andreas: Catharina von Georgien

Gryphius, Andreas: Catharina von Georgien

Trauerspiel
Hrsg.: Haas, Alois M.
176 S.
ISBN: 978-3-15-014009-3
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Catharina, Königin von Georgien, wird von dem persischen König Chach Abas gefangen gehalten. Er begehrt sie zur Frau, doch die standhafte Christin lehnt eine Heirat trotz Folter ab und stirbt schließlich als Märtyrerin auf dem Scheiterhaufen.
Gryphius’ barockes Trauerspiel schildert den Konflikt zwischen Opferbereitschaft und Egoismus, irdischer und himmlischer Liebe, despotischer und göttlich legitimierter Herrschaft.
Die Ausgabe beruht auf dem 1657 erschienenen Erstdruck des Dramas.
Catharina von Georgien
Vorrede an den Leser
Inhalt deß Traur-Spiels
Inhalt der Abhandelungen
Personen deß Trauerspiels
Trauerspiel
Kurtze Anmerckungen uͤber etliche dunckele Oerter

Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Literaturhinweise
Nachwort
Andreas Gryphius (2.10.1616 Glogau – 16.7.1664 Glogau) gehört mit seinen Sonetten und Dramen zu den wichtigsten Vertretern barocker Dichtkunst. Gryphius wächst in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs als Sohn einer lutherischen Familie auf. Seinen Vater verliert Gryphius im Alter von einem Jahr, seine Mutter stirbt etwa sieben Jahre später. Erst 1632 kann Gryphius wieder eine Schule in Frauenstadt besuchen. 1934 geht er auf das Gymnasium in Danzig. Der Adelige Georg von Schönborn unterstützt den mittellosen Gryphius, verhilft ihm zu einem Adels- und Magistertitel und krönt ihn zum poeta laureatus (›Dichterkrone‹), ein Dichterpreis, der dem Gekrönten den Rang eines Nationaldichters verleiht. Gryphius studiert in Leiden und bereist danach zwei Jahre lang Italien und Frankreich. Ab 1950 arbeitet er als Rechtsbeistand in Glogau.
Sein bekanntestes Drama ist die Absurda Comica oder Herr Peter Squentz, in der die chaotische Aufführung eines Laientheaters am Hofe des Königs gezeigt wird. Weitere berühmte Dramen sind Großmütiger Rechtsgelehrter oder Sterbender Aemilius Paulus Papinianus, Horribilicribrifax Teutsch, Cardenio und Celinde oder Unglücklich Verliebete, Catharina von Georgien oder Leo Armenius. Der Nachwelt bleibt Gryphius als großer Poet antithetischer Sonette wie Thränen des Vaterlandes, Es ist alles eitel, Ebenbild unseres Lebens, An die Welt oder An eine Jungfrau in Erinnerung.
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