Rousseau, Jean-Jacques: Texte zur Erziehung

Rousseau, Jean-Jacques: Texte zur Erziehung

Hrsg. von Tim Zumhof
280 S.
ISBN: 978-3-15-014045-1
8,80 €

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Ohne Emile ist die Pädagogik nicht denkbar. Aber Rousseau hat darüber hinaus wegweisende Gedanken zur Erziehung formuliert. Der Band versammelt und kommentiert die wichtigsten pädagogischen Texte, von der Denkschrift für Herrn de Mably über die Erziehung seines Herrn Sohns über den Brief an Christophe de Beaumont bis zu den zentralen Ausschnitten aus der Neuen Heloise, dem Emile und dem Gesellschaftsvertrag. Eine Einführung in Rousseaus pädagogisches Denken leitet den Band ein. Eine unentbehrliche Anthologie für das Lehramts- und Pädagogikstudium.
Einleitung: Rousseaus pädagogisches Denken im Kontext der französischen Aufklärung
Denkschrift für Herrn de Mably über die Erziehung seines Herrn Sohns (1740)
Abhandlung über die Wissenschaften und Künste (1750, Auszüge)
Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen (1755, Auszüge)
Abhandlung über die politische Ökonomie (1758, Auszüge)
Julie oder Die neue Heloise (1761, Auszüge)
Emile oder Über die Erziehung (1762, Auszüge)
Brief an Christophe de Beaumont (1763, Auszüge)
Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts (1762, Auszüge)

Anmerkungen
Zeittafel
Textnachweise
Literaturhinweise
Jean-Jacques Rousseau (28.6.1712 Genf – 2.7.1778 Ermenonville), Sohn eines Uhrmachers und Forschers, ist einer der maßgeblichen Denker der Aufklärung. Rousseau besucht die Dom-Musikschule in Annecy. Danach geht er nach Paris, wo er als Schreiber in einem Katasteramt arbeitet und im literarischen Salon von Madame Dupin verkehrt. Rousseau reist viel und bildet sich autodidaktisch weiter. Er tut sich als Schriftsteller, Philosoph und Komponist hervor.
Der Kulturpessimist Rousseau verschriftlicht in seiner Abhandlung Du contrat social (dt. Gesellschaftsvertrag) seine Theorie des Gesellschaftsvertrags, in der er von einem ursprünglich freien Naturzustand des Menschen ausgeht, der sich gesellschaftlichen Konventionen unterwerfe (Der Mensch ist frei geboren, und liegt überall in Ketten). Emile oder Über die Erziehung ist eine prosaische Ausarbeitung dieser Gedanken. Selbst wissenschaftliche und kulturelle Bildung, so hatte er bereits in seinem Discours sur les Sciences et les Arts (dt. Abhandlung über die Wissenschaften und die Künste) festgestellt, gehören zu den negativen Einflüssen, die den Menschen zusehends von seinem positiven Naturzustand entfernt hätten. In seinem Discours sur l’origine et les fondements de l’inégalité parmi les hommes (dt. Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen) führt er als ein Vorläufer des europäischen Sozialismus die Ungleichheit der Menschen auf die Arbeitsteilung zurück.

Der Herausgeber:
Tim Zumhof, geb. 1984, Juniorprofessor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Trier.
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