Gryphius, Andreas: Absurda Comica Oder Herr Peter Squentz

Gryphius, Andreas: Absurda Comica Oder Herr Peter Squentz (Studienausgabe)

Schimpfspiel
Hrsg. von Dirk Niefanger
119 S.
ISBN: 978-3-15-014337-7
5,20 €

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Die Absurda Comica ist ein Höhepunkt deutscher Barockdichtung, ein komisch-kunstvolles Wort- und Metaphernspiel um einfache Handwerker, die sich für welterfahren genug halten, ihrem König das Schauspiel von Pyramus und Thisbe vorzuführen. Leider fallen sie dabei aber immer wieder aus der Rolle …
Die Studienausgabe bietet den Text der Ausgabe letzter Hand von 1663.
Absurda Comica Oder Herr Peter Squentz
Vorrede
Spielende Personen
Zusehende Personen
Schimpff-Spiel

Anhang
Zur Textgestalt
Anmerkungen
Ovids Mythos von Pyramus und Thisbe
Literaturhinweise
Nachwort
Andreas Gryphius (2.10.1616 Glogau – 16.7.1664 Glogau) gehört mit seinen Sonetten und Dramen zu den wichtigsten Vertretern barocker Dichtkunst. Gryphius wächst in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs als Sohn einer lutherischen Familie auf. Seinen Vater verliert Gryphius im Alter von einem Jahr, seine Mutter stirbt etwa sieben Jahre später. Erst 1632 kann Gryphius wieder eine Schule in Frauenstadt besuchen. 1634 geht er auf das Gymnasium in Danzig. Der Adelige Georg von Schönborn unterstützt den mittellosen Gryphius, verhilft ihm zu einem Adels- und Magistertitel und krönt ihn zum poeta laureatus (›Dichterkrone‹), ein Dichterpreis, der dem Gekrönten den Rang eines Nationaldichters verleiht. Gryphius studiert in Leiden und bereist danach zwei Jahre lang Italien und Frankreich. Ab 1650 arbeitet er als Rechtsbeistand in Glogau.
Sein bekanntestes Drama ist die Absurda Comica oder Herr Peter Squentz, in der die chaotische Aufführung eines Laientheaters am Hofe des Königs gezeigt wird. Weitere berühmte Dramen sind Großmütiger Rechtsgelehrter oder Sterbender Aemilius Paulus Papinianus, Horribilicribrifax Teutsch, Cardenio und Celinde oder Unglücklich Verliebete, Catharina von Georgien oder Leo Armenius. Der Nachwelt bleibt Gryphius als großer Poet antithetischer Sonette wie Thränen des Vaterlandes, Es ist alles eitel, Ebenbild unseres Lebens, An die Welt oder An eine Jungfrau in Erinnerung.

Der Herausgeber:
Dirk Niefanger ist Professor für Neuere deutsche Literatur mit systematischem Schwerpunkt an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.
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