Vogelmann, Frieder: Umkämpfte Wissenschaften – zwischen Idealisierung und Verachtung

[Was bedeutet das alles?]
Originalausgabe
113 S.
ISBN: 978-3-15-014359-9
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Über die Wissenschaften wird derzeit gestritten: über ihre Ergebnisse, ihre Methoden und ihre Praktiken. Das ist ihrer gesellschaftlichen Bedeutung angemessen, führt aber zu einem gefährlich verkürzten Verständnis, als gäbe es nur die eine Wissenschaft. Gegen die Leugnung »der Wissenschaft« errichten ihre Verteidiger*innen ihrerseits ein Ideal, das Wissenschaft gegen Kritik immunisiert, ihre Vielfalt verdeckt und Wissenschaftsleugner*innen in die Hände spielt, da ihm keine Forschungspraxis entspricht.
Gegen dieses schädliche Ideal plädiert Frieder Vogelmann für ein realistisches Verständnis wissenschaftlicher Praktiken.
Die spontane Philosophie der Wissenschaften

1. Verachten
1.1 Organisierte Klimawandelleugnung
1.2 Impfgegnerschaft
1.3 Politisch durchgesetzte Ignoranz

2. Idealisieren
2.1 Der nostalgische Positivismus: It’s the Science, Stupid!
2.2 Eine kurze Geschichte des Abgrenzungsproblems

3. Ein realistisches Bild wissenschaftlicher Praktiken
3.1 Was heißt hier ›realistisch‹?
3.2 Jenseits des ›Sozialkonstruktivismus‹
3.3 Wissenschaftliche Praktiken in all ihrer Pracht
3.4 Nichtsouveräne Erkenntnistheorie

4. Wahrheit ohne Alleinherrschaftsanspruch
4.1 Wahrheit als Kraft
4.2 Ein bescheidenes Abgrenzungskriterium
4.3 Die Probe aufs Exempel

Keine Reinheitsgebote!

Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Literaturhinweise
Zum Autor
Frieder Vogelmann, geb. 1981, Professor für Epistemology & Theory of Science am University College Freiburg und der Philosophischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
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»Für den sicheren Gang auf einem heute gerne vorsätzlich vernebelten Terrain.«
(Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.11.2023)