König Ödipus von Sophokles: Lektüreschlüssel mit Inhaltsangabe, Interpretation, Prüfungsaufgaben mit Lösungen, Lernglossar. (Reclam Lektüreschlüssel XL)

Von Theodor Pelster
Broschiert. Format 11,4 x 17 cm
120 S. 6 Abb.
ISBN: 978-3-15-015465-6
6,80 €

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Die bewährten Helfer bei der Vorbereitung auf Unterrichtsstunden, Referate, Klausuren und Abitur präsentieren sich mit neuen Inhalten und in neuer Gestalt − differenzierter, umfangreicher, übersichtlicher!

* Präzise Inhaltsangaben zum Einstieg in den Text
* Klare Analysen von Figuren, Aufbau, Sprache und Stil
* Zuverlässige Interpretationen mit prägnanten Textbelegen
* Informationen zu Autor und historischem Kontext
* Didaktisch aufbereitete Info-Graphiken, Abbildungen und Tabellen
* Aktuelle Literatur- und Medientipps

Ganz neue Elemente sind:
* Prüfungsaufgaben und Kontrollmöglichkeiten
* Zentrale Begriffe und Definitionen als Lernglossar

König Ödipus ist Sophokles’ dramatische Bearbeitung des Ödipus-Mythos. Die Tragödie wurde 425 v. Chr. aufgeführt. Die Handlung basiert auf einer Legende, in der Ödipus prophezeit wird, dass er seinen Vater töten und mit seiner Mutter Kinder zeugen wird. Dieser Mythos war dem damaligen Publikum bereits bekannt und so geht es in Sophokles’ Drama vielmehr um die Wahrheitssuche und Selbstenthüllung des Ödipus.
1. Schnelleinstieg

2 Inhaltsangabe
Die Vorgeschichte der in der Tragödie gezeigten Handlung
Die im Theater dargestellte Handlung

3. Figuren
Ödipus
Iokaste
Kreon
Teiresias
Bote aus Korinth
Hirte aus Theben

4. Form und literarische Technik

5. Quellen und Kontexte

6. Interpretationsansätze
Eine Stadt in der Krise als Ausgangspunkt der Handlung
Der ungesühnte Herrschermord als Ursache der Krise
Ödipus – der tragische Fall eines bornierten Herrschers
Die Orakelsprüche: Götter und Menschen
Hybris und Tyrannis

7. Autor und Zeit
Biographischer Abriss
Überlieferte Werke des Sophokles in chronologischer Reihenfolge

8. Rezeption

9. Prüfungsaufgaben mit Lösungshinweisen

10. Literaturhinweise / Medienempfehlungen

11. Zentrale Begriffe und Definitionen
Theodor Pelster war Gymnasiallehrer für Deutsch, Geschichte und Sport. Zudem leitete er Lehrerfortbildungsveranstaltungen und veröffentlichte neben zahlreichen Interpretationshilfen Aufsätze zur Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts.

Zu Sophokles:
Sophokles (496/496 v. Chr. in Kolonos – 406 v. Chr. in Athen) gehört neben Aischylos und Euripides zu den bedeutendsten Tragödiendichtern der Antike. Der Sohn eines Fabrikanten schrieb über 120 Stücke – von denen bis heute nur noch sieben vollständig erhalten sind – und ging im Wettstreit der Dramatiker 24 Mal als Sieger hervor. Aristoteles skizziert Sophokles in seiner Poetik als einen Erneuerer des Theaters: Er führte den dritten Schauspieler ein, erweiterte den 12-köpfigen Chor auf 15 und nutzte als Erster gemalte Bühnenkulissen. Sophokles’ berühmtes analytisches Drama König Ödipus zeigt den im Dialog vollzogenen Erkenntnisprozess des gleichnamigen thebanischen Königs, der im Wissen über den selbst verübten Vatermord und die Heirat der eigenen Mutter endet. In Antigone stürzt der Konflikt zwischen weltlichem und religiösem Recht die Protagonistin in ein Dilemma, das sie letzten Endes das Leben kostet. Einige heutige Interpreten erkennen in ihrem Widerstand gegen Kreon einen mutigen Akt zivilen Ungehorsams.
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