Der Steppenwolf von Hermann Hesse: Lektüreschlüssel mit Inhaltsangabe, Interpretation, Prüfungsaufgaben mit Lösungen, Lernglossar. (Reclam Lektüreschlüssel XL)

Von Georg Patzer
Broschiert. Format 11,4 x 17 cm
147 S. 5 Abb.
Auch als E-Book erhältlich
ISBN: 978-3-15-015472-4
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Die bewährten Helfer bei der Vorbereitung auf Unterrichtsstunden, Referate, Klausuren und Abitur präsentieren sich mit neuen Inhalten und in neuer Gestalt − differenzierter, umfangreicher, übersichtlicher!

* Präzise Inhaltsangaben zum Einstieg in den Text
* Klare Analysen von Figuren, Aufbau, Sprache und Stil
* Zuverlässige Interpretationen mit prägnanten Textbelegen
* Informationen zu Autor und historischem Kontext
* Didaktisch aufbereitete Info-Graphiken, Abbildungen und Tabellen
* Aktuelle Literatur- und Medientipps

Ganz neue Elemente sind:
* Prüfungsaufgaben und Kontrollmöglichkeiten
* Zentrale Begriffe und Definitionen als Lernglossar

Hermann Hesses Steppenwolf, 1927 erschienen, beschreibt die späte Selbstfindung des fast fünfzigjährigen Außenseiters Harry Haller. Aufgrund vieler Parallelen zu Hesses Leben wird die Erzählung oft autobiographisch als Hesses »Seelenbiographie« gedeutet. Das Buch ist einer seiner bekanntesten und erfolgreichsten Romane.
1. Schnelleinstieg

2. Inhaltsangabe
Zusammenfassung
Vorwort des Herausgebers
Harry Hallers Aufzeichnungen. Erster Teil
Tractat vom Steppenwolf
Harry Hallers Aufzeichnungen. Zweiter Teil

3. Figuren
Die Hauptfigur
Die Unbürgerlichen
Die Bürger
Die Unsterblichen

4. Form und literarische Technik
Aufbau des Romans und Erzählperspektiven
Sprache und Stil
Motive und Symbole

5. Quellen und Kontexte
Historischer Hintergrund: Die 1920er Jahre
Persönlicher Hintergrund: Lebenskrise
Einordnung in die Literaturgeschichte
Hesses Neuromantik
Literarische Bezüge: Goethe: Faust
Literarische Bezüge: E. T. A. Hoffmann: Das öde Haus
Literarische Bezüge: Nietzsche
Die Analytische Psychologie von C. G. Jung

6. Interpretationsansätze
Zivilisationskritik
Persönlichkeitsentwicklung

7. Autor und Zeit
Einführung
Herkunft und Kindheit
Frühwerk
Neuanfang und zweiter Ruhm
Spätwerk

8. Rezeption

9. Wort- und Sacherläuterungen

10. Prüfungsaufgaben mit Lösungshinweisen
Aufgabe 1: Autobiographische Bezüge
Aufgabe 2: Figurenanalyse
Aufgabe 3: Interpretation einzelner Textauszüge
Aufgabe 4: Innerer Monolog Hermines

11. Literaturhinweise / Medienempfehlungen

12. Zentrale Begriffe und Definitionen
Georg Patzer studierte Geschichte und Literaturwissenschaft und ist nun als freier Journalist und Autor tätig.

Zu Hermann Hesse:
Hermann Hesse (Pseudonym Emil Sinclair; 2.7.1877 Calw [Württemberg] – 9.8.1962 Montagnola [Schweiz]) gehört zu den meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Nach einer Phase der Orientierung, darunter eine abgebrochene Mechanikerausbildung und die Lehre als Buchhändler in Tübingen 1895, arbeitet der Sohn einer Missionarsfamilie als Buchhandelsgehilfe in Basel. Finanzielle Unabhängigkeit erlangt er durch den Erfolg seines Erstlings Peter Camenzind. Der zunächst am Bodensee wohnhafte Hesse siedelt 1912 nach Bern, wohnt ab 1919 in Montagnola im Tessin und nimmt 1923 die Schweizer Staatsbürgerschaft an. Hesse arbeitet sich in seinen Werken an der Selbstverortung des Individuums innerhalb der Gesellschaft ab: So kritisiert er in Unterm Rad das Erziehungs- und Gesellschaftssystem, verarbeitet in Demian die Schrecken des Ersten Weltkriegs oder skizziert in Der Steppenwolf den Gegensatz von Künstler und Gesellschaft. In Siddharta oder Narziß und Goldmund wählt er fernöstliche und mittelalterliche Schauplätze zur Selbstfindung seiner Protagonisten. In seinem Spätwerk Das Glasperlenspiel gibt Hesse der Sinnsuche einen metaphysischen Überbau. 1946 erhält er den Literaturnobelpreis, 1954 den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste.
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