Büchner, Georg: Woyzeck (Studienausgabe)

Büchner, Georg: Woyzeck

Studienausgabe
Hrsg.: Dedner, Burghard
211 S.
ISBN: 978-3-15-018007-5
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Kaum ein bedeutendes Werk der deutschen Literatur ist in seiner Textfassung so problematisch wie Büchners "Woyzeck". Als Büchner im Februar 1837 starb, hinterließ er ein Konvolut von vier Entwurfshandschriften, deren Text diese Studienausgabe auf drei Stufen wiedergibt: 1. als "Lese- und Bühnenfassung", 2. als "emendierten" Text in der dem dokumentierten Willen des Verfassers möglichst entsprechenden Gestalt mit zusätzlicher Verzeichnung der Textstellen, die Büchner von einer Entwurfsstufe zur nächsten übernahm; und 3. als typographisch "differenzierten" Text, der über den Zustand der Handschrift und über Schwierigkeiten und gravierende Unsicherheiten bei der Entzifferung des Dramentextes informiert. Die vorliegende Ausgabe fußt auf den Vorbereitungen Thomas Michael Mayers zu einer kritischen "Studien- und Leseausgabe nach den Handschriften".
Woyzeck

Lese-und Bühnenfassung

Die Handschriften
Emendierter Text
Differenzierter Text
Anhang
Schriftarten und Zeichen
Nachwort
Entstehung
Die überlieferten Handschriften
Probleme und Möglichkeiten einer Woyzeck-Edition
Zu dieser Ausgabe
Georg Büchner (17.10.1813 Goddelau bei Darmstadt – 19.2.1837 Zürich) beschäftigte sich bereits während seines Studiums der Medizin mit Geschichte und Philosophie und fand zum politischen Engagement, das u. a. zur Gründung von Sektionen der geheimen Gesellschaft für Menschenrechte führte. Ein Jahr später zwang ihn die von ihm verfasste Flugschrift Der Hessische Landbote, in der Büchner die Landbevölkerung zur Auflehnung gegen die Oberschicht aufrief, zur Flucht. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Dantons Tod, das das Thema der Französischen Revolution aufnimmt, sowie das Lustspiel Leonce und Lena und das unvollendete Drama Woyzeck.