Livius, Titus: Ab urbe condita. Liber XXII / Römische Geschichte 22. Buch

Livius: Ab urbe condita. Liber XXII / Römische Geschichte 22. Buch. (Der Zweite Punische Krieg II)

Lat./Dt. Hrsg. u. Übers.: Blank-Sangmeister, Ursula. 256 S.
ISBN: 978-3-15-018012-9
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In diesem Buch wird über das 2. und 3. Jahr des Zweiten Punischen Krieges berichtet. Rom verliert die Schlachten am Trasumenischen See (217) und bei Cannae (216) und gerät damit in die größte Krise seiner Geschichte. Die Darstellung der dramatischen Ereignisse durch Livius gehört zweifellos zu den Glanzlichtern der historischen Weltliteratur.
Livius (Titus Livius, 59 v. Chr. Patavium/Padua – 17 n. Chr. Patavium/Padua) war ein römischer Geschichtsschreiber zu Zeiten Kaiser Augustus und Claudius. Über sein Leben ist, bis auf seine Freundschaft zu Augustus, wenig bekannt. Fragmentarisch überliefert ist nur sein ambitioniertes Hauptwerk Ab urbe condita (Römische Geschichte), das von der sagenhaften Gründung Roms bis zum Tod des Drusus, des Stiefsohns von Kaiser Augustus, die kompletten 700 Jahre römischer Geschichte umfasst. Behandelt werden zentrale Geschehnisse wie der Galliersturm, die Punischen Kriege gegen Karthago (darunter auch Hannibals Alpenüberquerung), der Römisch-Makedonische Krieg, die Gallische Eroberung durch Cäsar sowie der Römische Bürgerkrieg. Bewundert wurde Livius vor allem für seine lebendige Personencharakterisierung. Auch heute noch beziehen wir uns auf Livius, wenn wir von ihm geschaffene Redewendungen wie etwa »Das Glück ist den Tüchtigen hold« oder »Besser spät als nie« gebrauchen.