Aristoteles: 77 Tricks zur Steigerung der Staatseinnahmen. Oikonomika II

Aristoteles: 77 Tricks zur Steigerung der Staatseinnahmen. Oikonomika II

Gr./Dt. Hrsg.: Brodersen, Kai
95 S.
ISBN: 978-3-15-018438-7
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Auch antike Politiker waren in Sachen Staatsfinanzen sehr erfinderisch. Beweise liefert das unter dem Namen des Aristoteles überlieferte zweite Buch der Oikonomika: Da wurden etwa Abgaben auf langes Haar erhoben oder beinahe ein missliebiger Finanzminister gegen Zahlung einer Sondersteuer abgelöst. Durch die detaillierte Einleitung ermöglicht die Sammlung zugleich lehrreiche Einblicke in die antike Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Aristoteles, 384 v. Chr. in Stagira (Thrakien) geboren und 322 v. Chr. dort gestorben, gehört zu den bedeutendsten Philosophen überhaupt. Er lebte und studierte in der Platonischen Akademie in Athen, verfasste dort die ersten Werke und begann seine Lehrtätigkeit. Nach Platons Tod im Jahr 347 v. Chr. verließ er Athen und arbeitete u. a. mit Theophrast in Mytilene. Er wirkte auch als Erzieher des makedonischen Thronfolgers Alexander (der Große) in Pella. 335/334 v. Chr. kehrte er nach Athen zurück und unterrichtete im Lykeion. Zu Beginn des Jahres 322 v. Chr. ging er in seinen Geburtsort Stagira zurück, wo er im selben Jahr starb. Aristoteles ist Urheber einer großen Anzahl wirkungsmächtiger Ideen und Theorien im ganzen Bereich der Philosophie und Naturwissenschaften.