Ovid: Fasti / Der römische Festkalender

Lateinisch/Deutsch
Neuübersetzung
Ausgew., übers. und hrsg.: Binder, Gerhard
317 S.
ISBN: 978-3-15-019272-6
9,80 €

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Die Römer kannten kein Wochenende, keinen Sonntag – dafür viele Feste, die aber keineswegs alle und für alle auch Feiertage waren. Einen lebendigen Eindruck vom römischen Jahreslauf vermitteln Ovids »Fasti«: Monat für Monat erklärt der Autor unterhaltsam Ursprung und religiösen Hintergrund von Festen und Feiertagen. Auch wenn dieser römische Festkalender leider in der Jahresmitte abbricht, ist er, der hier neu übersetzt in Auszügen vorliegt, ein wahrer Schatz für unser Wissen um Mythen, Sagen, Stern- und Wetterzeichen sowie Daten der römischen Geschichte.
Fasti / Eine Auswahl aus dem römischen Festkalender

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Literaturhinweise
Nachwort
Ovid (Publius Ovidius Naso, 20. März 43 v. Chr. Sulmona – um 17 n. Chr.) prägt mit seinen Metamorphosen das Bild der Nachwelt auf die griechische Mythologie. Nach einem Studium der Rhetorik in Rom reist Ovid zu Studienzwecken nach Kleinasien und Griechenland. Eine Laufbahn als Beamter bricht er ab und beginnt eine außerordentlich erfolgreiche Dichterlaufbahn in Rom. Aus ungeklärten Gründen wird er 8 n. Chr. auf Geheiß des Kaisers Augustus an den Rand des Imperiums nach Tomi, dem heutigen rumänischen Konstanza, verbannt. Seine literarische Frühphase ist geprägt von erotischen Dichtungen wie Amores (Liebesgedichte) und Ars amatoria (Liebeskunst). In der darauffolgenden Phase nimmt er sich großen Sagenzyklen an: Er ergründet mit Fasti das römische religiöse Brauchtum und beginnt mit seinen Verwandlungsgeschichten – den Metamorphosen, die er im Exil beendet. In Tomi entstehen Tristia (Klagelieder), in denen er sein Leben Revue passieren lässt und sein Schicksal beklagt. Manche dieser Dichtungen, daneben auch ein Lobgedicht auf Augustus und Tiberius, sollen eine Begnadigung erzielen – ohne Erfolg. Ovid stirbt acht Jahre nach seiner Verbannung im Exil.