Wetzel, Michael: Derrida

Eine Einführung
196 S.
ISBN: 978-3-15-019631-1
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Die Lektüre von Derridas Werken stellt für jeden Leser eine Herausforderung dar – denn Bedeutung und Vieldeutigkeit bzw. die Unmöglichkeit der Festschreibung von Sinn waren sein eigentliches Thema. Sprache versteht Derrida als ein unaufhebbares Überborden des Sinns in einer unabschließbaren Lektüre, also als »Dekonstruktion« im Wortsinne.
Diese Einführung stellt die unterschiedlichen Aspekte von Derridas Denken – Metaphysik, Sprachphilosophie, Psychoanalyse, Poetologie, Ästhetik, Medientheorie, Ethik und Politik – verständlich vor und bietet zugleich soweit irgend möglich eine kompakte Zusammenfassung seines Ansatzes.
Einleitung

Spuren der Wahrheit
Phänomenologie und Präsenz oder: Was ist Dekonstruktion?
Sprachphilosophische und linguistische Traditionen: Der »différance« auf der Spur
Die Frage der Anthropologie: Aporien von Leben und Tod
Von der Psychoanalyse zur Psychosemiologie

Ästhetik und Postmoderne
Das Textparadigma und der disseminative Stil
Das Ende der großen Erzählung: Literatur als Chora
Malerei und Architektur: Vom Parergon zur Folie
Ästhetik des Blinden: Memoiren des Blicks

Ethik der Wiedergabe und Politik der Verantwortung
Apokalypse der medialen Artefaktualitäten
Ethik der Gabe
Die Gewalt der Gesetzeskraft und die Geister der Gerechtigkeit
Politik der Freundschaft und Gastfreundschaft

Von den Enden, von den Grenzen her denken
Mensch-Sein und Tier-Werden
Die animalischen Wurzeln der politischen Souveränität

Anmerkungen
Kommentierte Bibliografie
Schlüsselbegriffe
Zeittafel
Zum Autor
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