Biller, Maxim: Wer nichts glaubt, schreibt

Essays über Deutschland und die Literatur
Nachwort: Assheuer, Thomas
272 S.
ISBN: 978-3-15-019672-4
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Maxim Billers schriftstellerisches Werk ist eine großangelegte Suche nach Wahrheit. Seine Literatur ist der umfassende Versuch, das Unvereinbare zu vereinbaren, Schmerz in Erkenntnis zu verwandeln sowie bequeme Konventionen aufzuspüren und zu sprengen. Dabei übernehmen Billers Essays weit mehr als eine Nebenrolle. Sie führen nicht nur vor, dass die Gattung im Kern eine zutiefst literarische ist, sondern auch, wie die Literatur in Sachen Wahrheitsfindung der Wissenschaft oder dem Journalismus voraus sein kann.
Dieser Band versammelt eine repräsentative Auswahl an Texten aus den letzten drei Jahrzehnten, in denen sich Biller insbesondere mit der deutschen, jüdischen und amerikanischen Literatur sowie mit deutscher Gesellschaft, Politik und Geschichte auseinandersetzt. In ihrer zeitlosen Gültigkeit, stilistischen Brillanz und argumentativen Wucht prägten und prägen sie die Gattung in der deutschsprachigen Literatur maßgeblich.
Deutscher wider Willen
Ohne Zweifel links
Ichzeit
Der Übersetzer, seine Kinder und seine Frau
Antisemiten sind mir egal
Geschichte schreiben
Unschuld mit Grünspan
Die unfriedliche Revolution
Deutsche deprimierende Republik
Letzte Ausfahrt Uckermark
Goodbye, Columbus
Der Gott Holocaust und seine falschen Jünger
Sind Sie auch ein Linksrechtsdeutscher?
Schreiben Sie Short Storys!
Chaos und Schönheit
Die dritte Ethnie 148
Gebrauchsanweisung für den Hass
Die Schwierigkeiten beim Sagen der Wahrheit
Warum Ernst Jünger?
So viel Sinnlichkeit wie der Stadtplan von Kiel
Die Buchhändlerin der Nation
Wer nichts glaubt, schreibt

Der Fall Maxim Biller

Nachwort von Thomas Assheuer
Textnachweise
Register
Zum Autor
Maxim Biller wurde 1960 in Prag geboren, seit 1970 lebt er in Deutschland. Seine journalistischen und essayistischen Texte erschienen ab den späten 1980er Jahren u. a. in Tempo, Der Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Konkret und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Er ist Kolumnist für Die Zeit. Seine Erzählungen und Romane wurden insgesamt in sechzehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen sein Memoir Der gebrauchte Jude (2009), die Novelle Im Kopf von Bruno Schulz (2013), der Roman Biografie (2016), den die Süddeutsche Zeitung sein »Opus Magnum« nannte, und Sieben Versuche zu lieben. Familiengeschichten (2020). Sein Bestseller Sechs Koffer (2018) stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis.










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»Nicht weniger als ein M.B.-Best-of mit Essays aus den letzten 30 Jahren.«
(Madame Nielsen, Die Literarische WELT, 16.05.2020)

»Dank Reclam endlich sichtbar, auch für die, die es nicht sehen wollen: Maxim Biller ist ein Klassiker.«
(Mara Delius, Die Literarische WELT, 07.03.2020)