Shakespeare, William: The Sonnets

Shakespeare, William: The Sonnets

Engl. Hrsg.: Borgmeier, Raimund; Hanke, Michael 192 S.
ISBN: 978-3-15-019705-9
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Shakespeares Sonette, 1609 erstmals veröffentlicht, bilden Höhepunkt und Abschluss der englischen Sonettbegeisterung am Ende des 16. Jahrhunderts, zugleich weisen sie der Gattung neue Wege. Ihr Thema ist – in guter petrarkistischer Tradition – die Liebe. Vorgelegt wird hier eine Ausgabe aller 154 Sonette, sorgfältigst (nach der Erstausgabe) ediert und durchgängig sprachlich kommentiert, so dass sich auch dem deutschsprachigen Leser der ganze Reichtum dieser Dichtung erschließt.

Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
William Shakespeare (23.4.1564 in Stratford – 23.4.1616 in Stratford) gehört neben Christopher Marlowe und Ben Jonson zu den maßgeblichen Protagonisten des Elisabethanischen Theaters. Der Sohn eines Handschuhherstellers besucht eine Lateinschule und beginnt mit seiner Mitgliedschaft bei den Lord Chamberlain’s Men (später King’s Men) seine Karriere als Schriftsteller, Lyriker und Schauspieler. Ab 1599 ist Shakespeare Teilhaber des Globe Theaters in London. 1612 zieht er zurück in seine Heimatstadt Stratford, wo er seinen Lebensabend verbringt. Neben 154 Sonetten und Versdichtungen werden ihm 38 Dramen zugeschrieben, die er in einem Zeitraum von 21 Jahren zu Papier bringt. Bekannt sind Geschichtsdramen, wie etwa Julius Cäsar (Julius Caesar), Heinrich V. (King Henry V) oder Richard III. Daneben stehen Komödien wie Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream) oder Viel Lärm um nichts (Much ado about nothing) oder Tragödien, wie Macbeth, Othello, Hamlet und König Lear (King Lear). In Romeo und Julia (Romeo and Juliet) schuf Shakespeare eines der populärsten Liebespaare der Theatergeschichte.