Stevenson, Robert Louis: Die Schatzinsel

Übers. von Ulrich Bossier
Nachw. von Burkhard Niederhoff
328 S.
ISBN: 978-3-15-020638-6
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»Fünfzehn Mann auf dem Totenschrein – Jo-ho-ho und eine Flasche Rum.« Robert Louis Stevensons Schatzinsel zählt zweifellos zu den größten Klassikern der Abenteuerliteratur. Stevenson war dreißig Jahre alt, als er die Idee zu der Geschichte hatte, die ihm Weltruhm einbringen sollte. Alles beginnt mit der Landkarte einer mysteriösen Insel, auf der ein Schatz versteckt sein soll. Nach vielen Kämpfen und Verwicklungen werden die Schatzsucher schließlich fündig – auf eine Weise allerdings, mit der niemand gerechnet hat, am wenigsten der heimtückische Long John Silver.
Die mitreißende Geschichte über Verrat, Gier und Wagemut wurde mehr als zwanzig Mal verfilmt und liegt hier in der modernen Übersetzung von Ulrich Bossier vor. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
Teil I: Der alte Freibeuter
1 Der alte Seebär im Admiral Benbow
2 Der Schwarze Hund taucht auf und verschwindet wieder
3 Der Schwarze Fleck
4 Die Seemannskiste 5
5 Das Ende des Blinden
6 Die Papiere des Käpt’ns

Teil II: Der Schiffskoch
7 Ich fahre nach Bristol
8 Im Wirtshaus Zum Fernrohr
9 Pulver und Waffen
10 Die Hinfahrt
11 Was ich im Apfelfass hörte
12 Kriegsrat

Teil III: Mein Abenteuer an Land
13 Wie mein Abenteuer an Land begann
14 Der erste Schlag
15 Der Mann von der Insel

Teil IV: Das Blockhaus
16 Vom Doktor erzählt: Wir verlassen das Schiff
17 Vom Doktor erzählt: Die letzte Fahrt der Jolle
18 Vom Doktor erzählt: Wie der erste Kampftag endete
19 Wieder von Jim Hawkins erzählt: Das Blockhaus wird Festung
20 Silver verhandelt
21 Der Angriff

Teil V: Mein Abenteuer zur See
22 Wie ich in mein Abenteuer zur See geriet
23 Der Ebbstrom läuft
24 Im Korakel unterwegs
25 Ich streiche den Jolly Roger
26 Israel Hands
27 »Piaster!«

Teil VI: Kapitän Silver
28 In Feindes Lager
29 Noch ein Schwarzer Fleck
30 Ehrenwort ist Ehrenwort
31 Auf Schatzsuche (I): Flints Wegweiser
32 Auf Schatzsuche (II): Die Stimme aus dem Wald
33 Ein Anführer stürzt
34 Zu guter Letzt

Nachwort
Zeittafel
Robert Louis Stevenson (13.11.1850 Edinburgh – 3.12.1894 Villa Vailima bei Apia, Samoa), Sohn aus einer presbyterianischen Leuchtturmbauer-Familie, ist ein schottischer Schriftsteller und gehört zu den meist übersetzten Autoren weltweit. Von Geburt an sehr krankheitsanfällig, muss Stevenson zwei Jahre zuhause unterrichtet werden, ein Technik-Studium bricht er ab. Stevenson will Schriftsteller werden, doch sein Vater erlaubt das nur mit einer abgeschlossenen Ausbildung. Folglich beendet Stevenson erfolgreich ein Jura-Studium, nimmt aber als Anwalt keinen Fall an, sondern widmet sich – in zunehmender Abkehr von seiner religiös-konservativen Familie – ganz dem Schreiben. Er heiratet die Künstlerin Fanny Osbourne und bereist die Welt. Stevenson kauft 1890 eine Plantage auf der Insel Upolu im pazifischen Staat Samoa, wo er die Villa Vailima errichtet. 1894 erliegt der Autor einem Hirnschlag und wird, seinem Wunsch entsprechend, am Gipfel des Samoischen Mount Vaea begraben.
In seinem Abenteuerroman Treasure Island (dt. Die Schatzinsel) beschreibt er aus Sicht des Jungen Jim Hawkins die ereignisreiche Jagd nach einem Piratenschatz. In seiner psychologischen Novelle The Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde (Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde) erschafft Stevenson eine bis heute wirkmächtige Ikone des Doppelgängers und der Persönlichkeitsspaltung. Zeugnis von Stevensons Reiselust geben nicht nur seine zahlreichen Reiseberichte: Der nach ihm benannte ›Robert-Louis-Stevenson-Weg‹ in Frankreich – beschrieben in Travels with a Donkey in the Cévennes (dt. Eine Reise mit dem Esel durch die Cevennen) – kann mit Eseln nachvollzogen werden. Der ›Robert Louis Stevenson State Park‹ in Kalifornien verdankt seinen Namen einer zweiwöchigen und in The Silverado Squatters niedergeschriebenen Hochzeitsreise des Schriftstellers nach Kalifornien.
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