Collodi, Carlo: Pinocchios Abenteuer

Collodi, Carlo: Pinocchios Abenteuer

Die Geschichte einer Holzpuppe
Übers. und Nachw. von Hubert Bausch
Illustriert von Enrico Mazzanti
202 S. 81 Abb.
ISBN: 978-3-15-020683-6
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Als der Holzschnitzer Geppetto gebeten wird, aus einem Stück Holz eine Marionette zu schnitzen, staunt er nicht schlecht, als die Holzpuppe plötzlich zum Leben erwacht. Er nimmt die Puppe an wie einen Sohn, doch der schelmische Pinocchio macht es ihm nicht leicht: Immer wieder gerät er auf Abwege oder lässt sich von seiner Neugier zu allerlei Abenteuern verleiten. Bösartige Puppenspieler, gerissene Tiere und andere magische Gestalten begleiten seine Reise, an deren Ende er erkennt, was es braucht, um ein »echter Junge« zu werden.
Carlo Collodi, der zu früh starb, um den Erfolg seines Kinderbuchklassikers mitzuerleben, schuf mit Pinocchio eine literarische Figur, die Kindern wie Erwachsenen zeigt, was Güte, Freundschaft und Ehrlichkeit bedeuten. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
I Wie es kam, dass Tischlermeister Kirsche ein Stück Holz fand, das wie ein Kind weinte und lachte
II Meister Kirsche schenkt das Stück Holz seinem Freund Geppetto, der es mitnimmt, um daraus eine wunderbare Holzpuppe zu machen, die tanzen, fechten und Purzelbäume schlagen kann
III Zu Hause angekommen, macht sich Geppetto sogleich daran, die Holzpuppe zu schnitzen und gibt ihr den Namen Pinocchio. Die ersten Streiche Pinocchios
IV Die Geschichte von Pinocchio und der Sprechenden Grille, an der man sieht, wie böse Kinder es satthaben, immer von Leuten, die mehr wissen als sie selbst, zurechtgewiesen zu werden
V Weil Pinocchio Hunger hat, sucht er ein Ei, um sich ein Omelett zu backen; aber im schönsten Augenblick fliegt ihm das Omelett zum Fenster hinaus
VI Pinocchio schläft mit den Füßen über dem Kohlebecken ein. Am nächsten Morgen wacht er mit völlig verbrannten Füßen auf
VII Geppetto kehrt nach Hause zurück und gibt dem hölzernen Jungen zu essen, was er für sich selbst mitgebracht hatte
VIII Geppetto macht Pinocchio neue Füße und verkauft seine eigene Jacke, um ihm eine Fibel zu kaufen
IX Pinocchio verkauft die Fibel, um ins Puppentheater zu gehen
X Die Holzpuppen erkennen ihren Bruder Pinocchio und bereiten ihm einen stürmischen Empfang.
Aber im schönsten Augenblick tritt der Puppenspieler ›Feuerfresser‹ hervor, und Pinocchio läuft Gefahr, ein schlimmes Ende zu nehmen
XI Feuerfresser muss niesen und verzeiht Pinocchio, der dann seinen Freund Harlekin vor dem Tod bewahrt
XII Der Puppenspieler Feuerfresser schenkt Pinocchio fünf Goldmünzen, die er seinem Vater Geppetto bringen soll. Aber Pinocchio lässt sich vom Fuchs und vom Kater beschwatzen und geht mit ihnen fort
XIII Das Wirtshaus ›Zum Roten Krebs‹
XIV Weil Pinocchio nicht auf die guten Ratschläge der Sprechenden Grille hörte, fällt er den Mördern in die Hände
XV Die Mörder verfolgen Pinocchio, und als sie ihn eingeholt haben, hängen sie ihn an einen Ast der Großen Eiche
XVI Das schöne Mädchen mit dem blauen Haar lässt den hölzernen Jungen vom Baum herunterholen, legt ihn ins Bett und ruft drei Ärzte herbei, um zu erfahren, ob er lebendig oder tot sei
XVII Pinocchio isst den Zucker, doch will er das Abführmittel nicht einnehmen. Als er aber die Totengräber sieht, die ihn wegtragen wollen, schluckt er es doch. Dann lügt er, und zur Strafe wird seine Nase noch länger
XVIII Pinocchio trifft den Fuchs und den Kater wieder und macht sich mit ihnen auf, die vier Goldstücke auf dem Feld der Wunder zu säen
XIX Pinocchio wird seiner Goldstücke beraubt und muss dafür zur Strafe vier Monate ins Gefängnis
XX Aus dem Gefängnis entlassen, macht er sich wieder zum Haus der Fee auf. Aber unterwegs begegnet er einer grässlichen Schlange und gerät dann in ein Fangeisen
XXI Pinocchio wird von einem Bauern gefasst, der ihn zwingt, den Wachhund vor einem Hühnerstall zu spielen
XXII Pinocchio entdeckt die Diebe und erhält zur Belohnung für seine treuen Dienste die Freiheit wieder
XXIII Pinocchio beweint den Tod des schönen Mädchens mit dem blauen Haar; dann begegnet er einer Taube, die ihn ans Ufer des Meeres trägt; dort stürzt er sich ins Wasser, um seinen Vater Geppetto zu retten
XXIV Pinocchio gelangt zur Insel der »fleißigen Bienen« und findet die Fee wieder
XXV Pinocchio verspricht der Fee, brav zu sein und zu lernen, denn er hat es satt, eine Holzpuppe zu sein; er will ein anständiger Junge werden
XXVI Pinocchio geht mit seinen Schulkameraden ans Ufer des Meeres, um den schrecklichen Haifisch zu sehen
XXVII Große Prügelei zwischen Pinocchio und seinen Kameraden. Einer wird verletzt, und Pinocchio wird von der Polizei festgenommen
XXVIII Pinocchio wird beinahe wie ein Fisch in der Pfanne gebraten
XXIX Pinocchio kehrt zum Haus der Fee zurück, die ihm verspricht, dass er vom nächsten Tag an keine Holzpuppe, sondern ein Junge sein wird. Großer Kinderkaffee, um das bedeutende Ereignis zu feiern
XXX Statt ein richtiger Junge zu werden, macht sich Pinocchio heimlich mit seinem Freund Docht ins Spielzeugland auf
XXXI Nach fünf Monaten im Scharaffenland merkt Pinocchio zu seinem größten Erstaunen, dass ihm zwei Eselsohren wachsen, und er wird ein Eselchen mit Schwanz und allem, was dazugehört
XXXII Pinocchio wachsen Eselsohren, und er wird ein richtiges Eselchen und schreit iah – iah
XXXIII Nachdem Pinocchio ein richtiges Eselchen geworden ist, wird er zum Verkauf angeboten. Ein Zirkusdirektor kauft ihn, der ihm beibringen will, wie man tanzt und durch einen Reifen springt. Aber eines Abends wird er lahm, und da kauft ihn ein anderer, der aus seinem Fell eine Trommel machen will
XXXIV Der ins Meer geworfene Pinocchio wird von den Fischen gefressen und wird wieder eine Holzpuppe wie zuvor. Aber während er davonschwimmt, um sich zu retten, wird er von dem schrecklichen Haifisch verschlungen
XXXV Pinocchio findet im Bauch des Haifisches … wen findet er wohl? Lest dieses Kapitel, dann wisst ihr es
XXXVI Endlich hört Pinocchio auf, eine Holzpuppe zu sein und wird ein richtiger Junge

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Nachwort
Zeittafel
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