Goethe, Johann Wolfgang: Die Wahlverwandtschaften

Ein Roman
Nachw. von Benedikt Jeßing
316 S.
ISBN: 978-3-15-020739-0
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Das chemische Bild der Wahlverwandtschaften (eine stärkere Säure verdrängt eine schwächere Säure aus ihren Salzen, und es ergeben sich neue Verbindungen) beschreibt das Geschehen um Charlotte und Eduard. Ihre Ehe zerbricht durch das Hinzukommen von Otto und Ottilie, es bilden sich neue Paare. Das tragische Ende ist unvermeidbar.

Vor dem Hintergrund einer malerischen Kulisse entfaltet Johann Wolfgang Goethe einen Liebesreigen von psychologischer Raffinesse und philosophischer Tiefe. Der Roman von 1809, im Spannungsfeld zwischen Weimarer Klassik und Romantik stehend, stieß beim zeitgenössischen Publikum zunächst auf Unverständnis. Heute gilt er als Goethes komplexestes und zugleich modernstes Werk. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von; 28.8.1749 Frankfurt a. M. – 22.3.1832 Weimar) hat als Lyriker, Prosa-Autor und Dramatiker Epoche machende Werke des Sturm und Drang und der Klassik mit europaweiter Wirkung verfasst. Von Herzog Karl August von Sachsen-Weimar für den Weimar Hof verpflichtet, wo er u. a. für das Theater zuständig war, prägte er in der Zusammenarbeit mit Schiller besonders die Epoche der Weimarer Klassik. Goethes Interessen erstreckten sich auch auf unterschiedlichste Wissenschaften, zu denen er umfangreiche Schriften beitrug.
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