Cicero, Marcus Tullius: De finibus bonorum et malorum / Über das höchste Gut und das größte Übel

Cicero: De finibus bonorum et malorum / Über das höchste Gut und das größte Übel

Lat./Dt. Hrsg. u. Übers.: Merklin, Harald. 543 S.
ISBN: 978-3-15-008593-6
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Mit dem Titel seiner Schrift De finibus bonorum et malorum bezeichnet Cicero die Grenz- oder Extremwerte des Guten und Bösen, an denen sich menschliches Tun und Lassen zu orientieren hat. Analysiert werden die Ansichten und Epikureer und Stoiker, der Meinung der Peripatetiker bzw. Akademiker wird schließlich der Vorzug gegeben. Zur Popularisierung des ethischen Gedankenguts der klassischen antiken Philosophie hat Cicero mit diesem Werk in vorbildlicher und dauerhaft wirksamer Weise beigetragen. Die europäische Moralphilosophie der folgenden Jahrhunderte verdanken ihm viel.
Cicero (Marcus Tullius Cicero, 3. Januar 106 v. Chr. Arpinum – 7. Dezember 43 v. Chr. Caieta), Anwalt, Dichter und Philosoph, kam aus der Provinz und legte in Rom aufgrund seines rednerischen Talents eine politische Blitzkarriere hin. So brachte er es ›suo anno‹ – zum frühestmöglichen Zeitpunkt für dieses Amt – zum Konsul. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig: Als Politiker ruft er in den Philippischen Reden zur Verteidigung gegen den Makedonischen König Philipp auf oder beendet etwa durch seine Reden In Catalinam (Reden gegen Catalina) die Catalina-Verschwörung. Für Letzteres wurde er mit dem Ehrentitel Pater patriae (Vater des Vaterlandes) belohnt. In Werken wie De re publica (Vom Staat) und De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) widmet er sich der politischen Philosophie. Daneben existieren auch Verteidigungsreden wie etwa Pro Archia Poeta, in der er dem Dichter Archias durch seine beherzte Verteidigung das Bürgerrecht erhält. Von den einen als größter Redner seiner Zeit gefeiert, machte er sich zahlreiche politische Feinde – seine Feindschaft zu Antonius kostete ihn letztendlich das Leben.