Cicero: De re publica

Vom Staat
Lat. Ausw. und Hrsg.: Laser, Günter
134 S.
ISBN: 978-3-15-019899-5
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Monarchie, Aristokratie oder Demokratie – welche ist die beste Staatsform? Bricht nicht früher oder später doch eine jede zusammen? In »De re publica« lässt Cicero die Mitglieder des Scipionenkreises über eben dieses brisante Thema diskutieren. Die Mischverfassung der Römischen Republik sei die stabilste von allen und insofern die bestmögliche, so das Fazit. Aber welche Eigenschaften sollte der ideale Politiker mitbringen?
Nicht zuletzt weil das Thema von Ciceros staatsphilosophischer Schrift heute nicht minder aktuell ist, ist ihre Lektüre in den meisten Bundesländern fest im Lehrplan verankert.

Ausgewählte Texte in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Einleitung
Zur Benutzung dieser Ausgabe

De re publica (Auswahl)

1. Prooemium zum ersten Buch (1,1–13)

2. Definition des Staates und der Staatsformen (1,39–45)

3. Vorzüge der einzelnen Staatsformen
3.1 Vorzüge der Demokratie (1,46–50)
3.2 Vorzüge der Aristokratie (1,51–55)
3.3 Vorzüge der Monarchie (1,56–64)

4. Die Gefahr von Revolutionen (1,65–68)

5. Die von Scipio bevorzugte Staatsform (1,69–71)

6. Prooemium zum zweiten Buch (2,1–3)

7. Romulus und die Stadtgründung
7.1 Der Gründungsmythos (2,4)
7.2 Die Lage der Stadt Rom (2,5–11)
7.3 Der Raub der Sabinerinnen (2,12–13)
7.4 Alleinherrschaft des Romulus (2,14–16)
7.5 Der Tod des Romulus (2,17–20)

8. Methodenkapitel (2,21–22)

9. Numa Pompilius (2,23–30)

10. Tullus Hostilius (2,31–32)

11. Ancus Marcius (2,33)

12. Tarquinius Priscus (2,34–36)

13. Servius Tullius (2,37–43)

14. Tarquinius Superbus (2,44–52)

15. Die Republik (2,53–63)

16. Reflexion und Abschluss (2,64–70)

17. Anforderungen an einen gerechten Krieg (3,34–35)

18. Scipios Traum
18.1 Abendessen und Einschlafen (6,9–10)
18.2 Prophezeiung des Scipio maior (6,11–13)
18.3 Erscheinung des Paullus (6,14–16)
18.4 Der Kosmos (6,17–19)
18.5 Der Wert des irdischen Ruhms (6,20–25)
18.6 Die Unsterblichkeit der Seele (6,27–29)

Anhang

Abkürzungen und Symbole
Lernwortschatz
Verzeichnis der Eigennamen
Rhetorische Stilmittel
Ciceros Sprache
Literaturhinweise
Cicero (Marcus Tullius Cicero, 3. Januar 106 v. Chr. Arpinum – 7. Dezember 43 v. Chr. Caieta), Anwalt, Dichter und Philosoph, kam aus der Provinz und legte in Rom aufgrund seines rednerischen Talents eine politische Blitzkarriere hin. So brachte er es ›suo anno‹ – zum frühestmöglichen Zeitpunkt für dieses Amt – zum Konsul. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig: Als Politiker ruft er in den Philippischen Reden zur Verteidigung gegen den Makedonischen König Philipp auf oder beendet etwa durch seine Reden In Catalinam (Reden gegen Catalina) die Catalina-Verschwörung. Für Letzteres wurde er mit dem Ehrentitel Pater patriae (Vater des Vaterlandes) belohnt. In Werken wie De re publica (Vom Staat) und De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) widmet er sich der politischen Philosophie. Daneben existieren auch Verteidigungsreden wie etwa Pro Archia Poeta, in der er dem Dichter Archias durch seine beherzte Verteidigung das Bürgerrecht erhält. Von den einen als größter Redner seiner Zeit gefeiert, machte er sich zahlreiche politische Feinde – seine Feindschaft zu Antonius kostete ihn letztendlich das Leben.