Ringelnatz, Joachim: Jeder summt sein Sümmchen

Ringelnatz, Joachim: Jeder summt sein Sümmchen

Gedichte
Ausw. und Nachw.: Pape, Walter
140 S.
ISBN: 978-3-15-020601-0
8,00 €

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Aushilfe in einer Schlangenbude, Buchhalter eines Reisebüros, Bibliothekar, Fremdenführer, Marineoffizier, Maler, Kabarettist – was Hans Gustav Bötticher in seinem Leben nicht schon alles war. Vor allem war er aber eins: Dichter. Unter dem Pseudonym Joachim Ringelnatz veröffentlichte er unzählige Gedichte, darunter seine wunderbaren Turngedichte, die Gedichte von Kuttel Daddeldu, dem Seemann mit dem großen Herzen, sowie die Reisebriefe eines Artisten, seine mal melancholisch, mal skurrilen Städteund Reisegedichte. Doch es gibt noch so viel mehr von Ringelnatz zu entdecken. Scherz trifft Ernst, Nonsens begegnet bitterer Zeitkritik, Skurriles steht neben poetischer Gedankenlyrik. So vielseitig ist Ringelnatz! – Mit einer kompakten Biographie des Autors
Gedichte 1910
Ich werde nicht enden zu sagen
Freude

Die Schnupftabaksdose 1912
Die Schnupftabaksdose
Ein männlicher Briefmark erlebte was Schönes
Die Ameisen
Es bildete sich ein Gemisch
An einem Teiche
Logik

Turngedichte 1920/23
Turner-Marsch
Klimmzug
Freiübungen
Am Barren
Ringkampf
Wettlauf
Box-Kampf
Zum Wegräumen der Geräte
Kniebeuge
Felgeaufschwung
Bumerang

Kuttel Daddeldu 1920/21
Vom Seemann Kuttel Daddeldu .
Daddeldus Lied an die feste Braut
Seemannstreue
Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu
Kuttel Daddeldu besucht einen Enkel
Seemannsgedanken übers Ersaufen
Kuttel Daddeldu und die Kinder

Wenn ich allein bin 1920/21
Das Geschwätz in der Bedürfnisanstalt in der Schellingstraße
Die Lumpensammlerin
Das Geseires einer Aftermieterin
Chansonette
Stimme auf einer steilen Treppe
Worte eines durchfallkranken Stellungslosen in einen Waschkübel gesprochen
Wenn ich allein bin
Ansprache eines Fremden an eine Geschminkte vor dem Wilberforcemonument
Abendgebet einer erkälteten Negerin
Nachtgalle
Von einem, dem alles danebenging
Feierabendklänge eines einhändigen Metalldrehers an seine Frau mit preisgekrönten Beinen
Vier Treppen hoch bei Dämmerung
Frühlingsanfang auf der Bank vorm Anhalter Bahnhof

Geheimes Kinder-Spiel-Buch 1924
Abzähl-Reime
Maikäfermalen
Himmelsklöße
Das Doktor-Knochensplitter-Spiel
Eine Erfindung machen
Sich interessant machen
Volkslied

Reisebriefe eines Artisten 1927
Betrachtungen in einer Bahnhofswartehalle
Cassel
Im Park
Berlin
Frankfurt am Main
Leipzig
Guter Rausch
Die Strömung
Berlin (An den Kanälen)
Kürzeste Liebe
Aufgebung
Nächtlicher Heimweg
Schnee
Aus meiner Kinderzeit
Überall
Frühling hinter Bad Nauheim
Augsburg

Allerdings 1928
Ich habe dich so lieb
Alte Winkelmauer
Schenken
Schlummerlied
Seepferdchen
Olaf Gulbransson
TrüberTag
Was willst du von mir?
Heimatlose
Gedicht in Bi-Sprache
Komm, sage mir, was du für Sorgen hast
Genau besehn
An M.
An den Mann im Spiegel
An meinen Kaktus

Flugzeuggedanken 1929
Flugzeuggedanken
Freunde, die wir nie erlebten
An der Alten Elster
Kindergebetchen
An ein startendes Flugzeug
Aus der Vogelkunde
Mein Wannenbad
Lebhafte Winterstraße
Leben wie Karneval
Zu dir
Sehnsucht nach Berlin
Meine alte Schiffsuhr
7. August 1929

Kinder-Verwirr-Buch 1931
Kleine Lügen und auch kleine Kinder
Das ABC ist äußerst wichtig
Der Klapperstorch hat krumme Beine
Der Spanier lebt in fernen Zonen
Und der Osterhase legt
Sechs Beine hat der Elefant
Kind, spiele!
Beinchen
Nie bist du ohne Nebendir
Die Guh gibt Milch und stammt aus Leipzig
Unter Wasser Bläschen machen
Kinder, spielt mit einer Zwirnsrolle!
Den Unterschied bei Mann und Frau
Arm Kräutchen
Kinder, ihr müsst euch mehr zutrauen!
Bist du schon auf der Sonne gewesen?
Kindersand
Kinder weinen
Silvester bei den Kannibalen
Die neuen Fernen
Doch ihre Sterne kannst du nicht verschieben

Gedichte dreier Jahre 1932
Liedchen
Schlimme Stimmung
Pfingstbestellung
Morgenwonne
Sommerfrische
Gedenken an meinen Vater
Es lohnt sich doch
Heimliche Stunde
Der Abenteurer
Ein Liebesnacht-Wörtchen
Am Sachsenplatz: die Nachtigall
Im Aquarium in Berlin
Die Träumer in der Untergrundbahn
Weiß nicht mehr, was ich sagen wollte
Warten auf Weißnichtwas
Ein Liebesbrief
Wenn es unversehens ganz finster wird
Schiff 1931
Nichts geschieht
Und auf einmal steht es neben dir
Ehrgeiz

Gedichte, Gedichte von Einstmals und Heute 1934
Spute dich!
Landregen
Und ich darf noch
Psst!

Zu dieser Ausgabe
Nachwort
Zeittafel