Büchner, Georg: Woyzeck.
Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg. von Heike Wirthwein
Broschiert. Format 12,2 x 20 cm
95 S. 4 Abb.
(Nachfolgeausgabe von ISBN: 978-3-15-019018-0)
ISBN: 978-3-15-016101-2
5,20 €

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»Immer zu! Immer zu!« wird Woyzeck von seiner Umwelt gedemütigt und ausgenutzt. Basierend auf historischen Kriminalfällen zeigt Georg Büchners Dramenfragment die gesellschaftlichen Hintergründe eines Mordes aus Eifersucht auf.

Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Reclam XL bietet den sorgfältig edierten Werktext – seiten- und zeilengleich mit der entsprechenden Ausgabe aus Reclams Universal-Bibliothek.
* Das Format ist größer (12,2 x 20 cm) als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Ein Materialienteil mit Text- und Bilddokumenten erleichtert die Einordnung und Deutung des Werkes im Unterricht.
* Natürlich passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu!



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Woyzeck

Anhang
1. Zur Textgestalt
2. Anmerkungen
3. Leben und Zeit
3.1 Georg Büchners Leben
3.2 Aufklärung der Bauern und Handwerker: Der Hessische Landbote (1834)
3.3 Zwei Briefe Büchners an die Eltern
3.4 Pauperismus: Brockhaus’ Conversations-Lexikon (1846)
4. Der historische Fall Woyzeck und eine Debatte über Schuldfähigkeit
4.1 Das Clarus-Gutachten
4.2 Ein Mensch als Objekt: Zur Entstehung des Woyzeck
4.3 Naturwissenschaftliche Experimentalpraxis in Woyzeck
5. Büchners Realismus
5.1 Vergleich mit Jakob Michael Reinhold Lenz, Die Soldaten
5.2 Zur 19. Szene: Brüder Grimm, Die Sterntaler
5.3 Büchners poetische Position: Auszug aus Lenz
5.4 Büchners poetische Position: Dantons Tod
5.5 Büchners poetische Position: Brief an die Eltern
5.6 Zur Sprache des Woyzeck
5.7 Zur dramatischen Struktur des Woyzeck
6. Rezeption und mediale Wirkung
6.1 Karl Emil Franzos, »Wozzeck«
6.2 Hans Mayer, Georg Büchner und seine Zeit
6.3 Elias Canetti, »Rede zur Verleihung des Georg-Büchner- Preises 1972«
6.4 Alfons Glück, »Der Woyzeck«
6.5 Heiner Müller, »Die Wunde Woyzeck«
6.6 Der Spielfilm Woyzeck von Werner Herzog
7. Literaturhinweise
Georg Büchner (17.10.1813 Goddelau bei Darmstadt – 19.2.1837 Zürich) beschäftigte sich bereits während seines Studiums der Medizin mit Geschichte und Philosophie und fand zum politischen Engagement, das u. a. zur Gründung von Sektionen der geheimen Gesellschaft für Menschenrechte führte. Ein Jahr später zwang ihn die von ihm verfasste Flugschrift Der Hessische Landbote, in der Büchner die Landbevölkerung zur Auflehnung gegen die Oberschicht aufrief, zur Flucht. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Dantons Tod, das das Thema der Französischen Revolution aufnimmt, sowie das Lustspiel Leonce und Lena und das unvollendete Drama Woyzeck.
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